Test Ninja Gaiden: Dragon Sword

von Jan Höllger (26. Juni 2008)

Es gibt Spiele, die scheinen unmöglich für einen Handheld umsetzbar zu sein. Tecmos Ninja-Schnetzelei "Ninja Gaiden" gehört sicherlich dazu. Doch Team Ninja ist immer wieder für eine Überraschung gut, denn mit "Ninja Gaiden: Dragon Sword" erscheint das Actionabenteuer um den Ninja Ryu Hayabusa wirklich auf dem Nintendo DS. Das kann entweder nur komplett schief gehen oder auf einen Hit hinauslaufen.

Ihr haltet den DS wie ein Buch, auf dem linken Screen seht irh die Karte.Ihr haltet den DS wie ein Buch, auf dem linken Screen seht irh die Karte.

Bekanntes Terrain

Die Geschichte des DS-"Ninja Gaiden" folgt in etwa der Handlung des ersten Teiles, selbst viele Bossgegner und Levels werden recycelt, was einerseits etwas schade ist, doch durch die zwangsweise andere Präsentation auf einem Handheld gegenüber einer Heimkonsole auch nicht so gravierend ist. Die Levels an sich sind auf dem DS merklich kleiner, mit Ryu lauft ihr durch ein unterirdisches Labyrinth, einen Wald oder ein kleines Dorf. Zwischendurch erreicht ihr über Portale eine Dämonenwelt und sammelt hier die benötigten Drachensteine. Jedes Level besteht aus einzelnen Räumen, die dann immerhin komplett auf dem Bildschirm zu sehen sind, beim Weiterlaufen entsteht eine kleine Ladepause, sodass ihr nicht ganz den Eindruck habt, durch eine zusammenhängende Welt zu laufen.

Die dicken Bosse lassen sich nur mit der richtigen Taktik kleinkriegen.Die dicken Bosse lassen sich nur mit der richtigen Taktik kleinkriegen.

Zeichnen für die Kombo

Innovativ ist auf jeden Fall die Steuerung von Ryu. Zunächst einmal haltet ihr den DS wie ein Buch, so dass die beiden kleinen Bildschirme senkrecht stehen. Auf dem linken Screen wird die ganze Zeit über eine übersichtliche Karte des aktuellen Levels abgebildet, so dass ihr euch im Grunde nicht verlaufen könnt. Der rechte Bildschirm zeigt den Helden in voller Pracht und die Levelumgebung sowie natürlich die Gegner, von denen es im Spiel wahrlich genug gibt. Ihr steuert den Ninja, in dem ihr mit dem Touchpen in die entsprechende Richtung drückt. Bewegt ihr den Stift dabei nach oben, vollführt der agile Held einen Sprung, selbst die serientypischen Kletterei einen Schacht hinauf ist möglich. Die Gegner bekämpft ihr wahlweise mit Fernwaffen wie dem Bogen oder Shurikken, in dem ihr mit dem Stift die Kreaturen kurz antippt. Mit schwungvollen Strichen setzt Ryu dagegen sein Drachenschwert ein. Das klappt sogar erstaunlich gut. Nach ein paar Minuten Übung steuert sich der Ninja fast perfekt, ja sogar der hektische, aber geniale Kampfstil der Xbox-Vorlage bleibt erhalten. Die Entwickler haben sich bei der Steuerung also wirklich Gedanken gemacht, zudem arbeitet die Bewegungserkennung bis auf kleinere Ausnahmen perfekt.

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