Test Top Spin 3

von Philipp Schneider (24. Juni 2008)

Das waren noch Zeiten, als Boris Becker und Steffi Graf Millionen Deutsche vor den Fernseher lockten, dagegen läuft das Turnier in Wimbledon derzeit fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit, zumal sämtliche deutsche Spieler eh frühzeitig ausscheiden. Doch Tennisfans sind in diesen Tage ohnehin besser auf den Konsolen aufgehoben, mit "Top Spin 3" erscheint die wohl realistischste Tennissimulation und Boris Becker macht auch endlich mal wieder das, was er am besten kann: Tennis spielen.

Timing ist beim Tennis alles und bei der neuen Steuerung in Top Spin 3 auch.Timing ist beim Tennis alles und bei der neuen Steuerung in Top Spin 3 auch.

Gespür für das Timing

Was ihr von "Top Spin 3" nicht erwarten dürft, ist ein flottes Tennisarcadespiel im Stile der "Virtua Tennis"-Reihe. Der Titel von 2K Sports hat einen deutlich höheren Realismusanspruch und demzufolge ist auch die Einarbeitungszeit deutlich höher. Trefft ihr in einem "Virtua Tennis 3" sofort jeden Ball und bekommt ihn halbwegs sicher auf die andere Seite, müsst ihr bei "Top Spin 3" schon lange üben und ein Gespür für das richtige Timing entwickeln, damit ihr nicht dauernd Luftlöcher schlagt. Selbst Kenner der beiden Vorgänger werden sich beim neuen Teil kräftig umgewöhnen müssen, denn die Entwickler haben die Steuerung komplett verändert. Zwar liegen die Grundschlagvarianten wie Top Spin, Slice oder Lob immer noch auf den vier Aktionstasten, doch ihr müsst nun bereits lange vorher die Taste gedrückt halten und sie genau dann loslassen, wenn der Spieler den Schläger schwingen soll. Das ist anfangs gar nicht so leicht, doch gerade wer auch aktiv Tennis spielt, wird feststellen, dass diese Steuerungsart deutlich näher an die Realität heranreicht. Als Tenniscrack habt ihr in "Top Spin 3" somit schon Vorteile.

Je nach Bodenbelag ändert sich das Verhalten des Balles.Je nach Bodenbelag ändert sich das Verhalten des Balles.

Risikoooooooo

Alle anderen, die den weißen Sport nur aus dem Fernsehen kennen, sollten dringlichst das gut gemachte Tutorial von "Top Spin 3" durchspielen, die sogenannte Top Spin-Schule. In dieser werden euch nach und nach alle Schlagvarianten beigebracht, zudem lernt ihr Aufschläge, Volleys oder die Risikoschläge. Letztere ermöglichen einen hart geschlagenen Ball an die Grundlinie, gehen aber auch leicht ins Aus. Timing ist hier ebenso wichtig wie die individuelle Klasse des Spielers. Aber auch ohne die riskanten Schläge, werdet ihr in den ersten Spielstunden gegen die leichteren Gegner die Ballwechsel beenden können. Die beste Taktik ist dabei, den Gegner laufen zu lassen und im entschiedenen Moment einen starken Schlag in eine Ecke zu vollführen. Kommt der Gegner dagegen erstmal ans Netz, erscheint euch das Feld auf einmal viel kleiner. Natürlich könnt ihr einen schönen Lob über den Gegenüber spielen, doch diese erfordern viel Übung und gehen leicht ein paar Meter zu weit.

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