Test Sins Of A Solar Empire

von Philip Ulc (25. Juni 2008)

Vor rund vier Monaten erschien "Sins of a Solar Empire" in den USA und konnte sich auf Anhieb in den amerikanischen Verkaufscharts festsetzen. Jetzt erscheint das Spiel komplett eingedeutscht auch bei uns. Hält der Titel aber wirklich das, was er vollmundig auf der Spieleverpackung verspricht - "unerreicht gut"?

Wer in Kämpfen nah heranzoomt, erlebt die Action hautnahWer in Kämpfen nah heranzoomt, erlebt die Action hautnah

Über die Genregrenzen hinweg

Designer-Legende Sid Meier schuf mit "Civilization" das Genre der 4x-Strategiespiele, das sich ganz darauf konzentriert, die Geschicke eines ganzen Volkes zu lenken. An solche in der Regel rundenbasierenden Globalstrategiespiele wie die Klassiker "Master of Orion" oder "Imperium Galactica" versucht der Entwickler "Ironclad Games" mit "Sins of a Solar Empire" anzuknüpfen - mit einer kleinen und entscheidenden Änderung: Anstatt in aller Ruhe über seine nächsten Züge nachzudenken, jagt Euch das Spiel in Echtzeit durch das pechschwarze Weltall. Vier grundsätzliche Aufgabenbereiche werden euch abverlangt, die das Kernprinzip des Science-Fiction-Titels bilden: Der Ausbau des Heimatplaneten und neuer Kolonien, die Aufklärung der Weltkarte, die sich über mehrere Galaxien erstrecken kann, die Entwicklung neuer Technologien (zivil und militärisch) und das Bekämpfen feindlicher Rassen. Jede Bau- und Forschungsaktion kostet euch Geld und Rohstoffe. In "Sins of a Solar Empire" stehen drei Arten von Ressourcen zur Verfügung: Credits sind allgemeines Zahlungsmittel, Metall wird für Schiffe sowie Gebäude verwandt und die seltenen Kristalle müssen für Großkampfschiffe und Gebäudeerweiterungen abgebaut werden. Als Faustregel gilt: Je größer euer Imperium ist, desto mehr Ressourcen stehen euch prinzipiell zur Verfügung.

Planeten sind untereinander durch weiße Linien verbunden, die den Reiseweg anzeigenPlaneten sind untereinander durch weiße Linien verbunden, die den Reiseweg anzeigen

Drei sind zwei zuviel

Drei verschiedene Rassen stehen zur Auswahl, die allerdings nur im Intro Gehör finden. Eine Kampagne fehlt, die Feinde bleiben leider gesichtslos. Allerdings verfolgen alle das gleiche Ziel: nämlich die Vorherrschaft im Weltall, die sich nur in Kämpfen erringen lässt. Zwar gibt es auch einen Diplomatie-Button, um Waffenstillstände zu vereinbaren, Allianzen zu bilden oder Handel zu treiben, aber letztlich führen auch diese Bemühungen stets zu Kämpfen. Weltraum-Schlachten sind daher unumgänglich. Jede Rasse kann unterschiedliche Schiffstypen bauen, die von Kreuzern über Fregatten hin zu Großkampfschiffen reichen. Je höher der Forschungsstand ist, desto kampfstärker werden die Raumschiffe und umso mehr können in die Flotte aufgenommen werden. So ist es möglich, eine Armada aus Hunderten von Raumgleitern zu bauen und mit ihnen imposante Großschlachten zu schlagen. Dabei bewegen sich diese automatisch in taktische Gefechtsstellung und verhalten sich der Situation entsprechend stets angemessen. Überhaupt ist das Kampfprinzip stark vereinfacht: Die Schiffe greifen selbständig an und nutzen auf Knopfdruck gar automatisch ihre Superwaffen. Ihr müsst nur ein wachsames Auge auf die Schlacht haben und den Bewegungsradius verändern sowie Nachschub ordern. Ähnlich simples Knöpfchendrücken verspricht der Planetenausbau.

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