Vorschau Kings Bounty: The Legend

von Mark Heywinkel (25. Juni 2008)

"King's Bounty: The Legend" mixt Rundenspiel mit Echtzeitelementen. Nicht sonderlich innovativ - und dennoch einer der besten Fantasy-Titel des Jahres.

Rollenspiel-Standard: Im Heldenmenü lassen sich alle Fertigkeiten und Eigenschaften auf einen Blick einsehen.Rollenspiel-Standard: Im Heldenmenü lassen sich alle Fertigkeiten und Eigenschaften auf einen Blick einsehen.

Es ist - ist es nicht!

Es sieht so aus wie "Heroes V", es spielt sich auch so - aber es steht nicht "Heroes" drauf: "King's Bounty: The Legend" könnte sich problemlos einreihen in die uns bekannte rundenbasierende Fantasy-Spielreihe. Weil aber weder New World Computing noch Ubisoft dahinter stecken, sondern das russische Katauri Interactive-Team, sieht es so aus, als handele es sich um einen vollkommen neuen Titel. Okay, dann wollen wir ihn auch als einen solchen behandeln. In dem Fall lässt sich zu allererst feststellen, dass das Spiel nicht sonderlich innovativ ist. Bereits 1990 gab es ein "King's Bounty", der Urvater von dem, was wir heute "Heroes of Might and Magic" nennen. Da gab es auch schon Zwerge, Paladine und Zauberer. Es gab Könige, Burgen und Ritter ... Es gab den Teil, in dem man schatzsuchend Kontinente durchstreifte und den anderen, in dem man Armeen dirigierte. Nichts davon haben die Russen geändert. Nur hübscher verpackt haben sie's.

Dungeon-Kampf: Sobald ihr einen Gegner trefft, geht das rundenbasierte Kämpfen los.Dungeon-Kampf: Sobald ihr einen Gegner trefft, geht das rundenbasierte Kämpfen los.

Die obligatorischen Drei

Dennoch sollte man "King's Bounty: The Legend" nicht so schnell als plumpes Plagiat abtun. Zwar ahmt es zahlreiche Fantasy-Spiele in Steuerung und System nach, aber plump ist es dabei keineswegs! Zu Beginn wählt ihr zwischen drei Charakterklassen, die einfallsloser nicht sein könnten. Es gibt einen Zauberer - wie ungewöhnlich für ein Fantasy-Spiel! -, es gibt einen kampfeslustigen Zwerg - ach echt? -, und dann ist da selbstverständlich noch der obligatorische Paladin, der zaubern und kämpfen kann. Mit einem dieser wackeren Burschen dürft ihr nun in eine weitläufige und detailliert gestaltete Welt hinausziehen, neue Fertigkeiten erlenen, Schätze und Items sammeln. Unterwegs lest ihr neue Mitstreiter auf und langsam aber sicher wird aus eurem Ein-Mann-Unterfangen ein streitbares Großunternehmen. In Städten kauft ihr Nah- und Fernkampfausrüstung, um noch stärker zu werden. Schließlich marschiert ihr mit eurer vollbestückten Armee durch weitläufige Dungeons, um jedweden Konkurrenten auszumerzen. Ja ja, alles nicht neu - das heißt aber nicht gleich, dass es schlecht ist.

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