Battleforge (PC)
Preview
Battleforge
Sammelkarten-Spiele wie "Yu-Gi-Oh" gelten als kompliziert, ungeheuer trocken und Einsteiger unfreundlich. EA Phenomic bläst jetzt mit "Battleforge" zum Angriff auf diese Vorurteile und will gleichzeitig das Strategiespiel revolutionieren. Von David Lojewski
Deutsche Innovation
Die deutsche Entwicklerstube EA Phenomic hat sich unter Strategiefans vor allem durch das 2003 erschienenen "Spellforce" und dessen Nachfolger "Spellforce 2" einen Ruf erkämpft. Denn der Taktikchampion glänzte damals durch die innovative Verschmelzung von Strategie- und Rollenspielelementen. Mit dem nächsten Spiel "Battleforge" könnte uns wieder so eine kleine Revolution erwarten. Denn erstens ist "Battleforge" hauptsächlich ein Online-Strategiespiel und zweitens verzichtet EA komplett auf den genretypischen Basis- und Einheitenbau und setzt stattdessen auf Sammelkarten, wie in einem Trading Card Game. Die rund 200 Karten repräsentieren dabei jeweils Einheiten, Gebäude oder Zauber.
Krieg der Karten
Vor dem eigentlichen Spielstart stellt ihr eure Karten zu einer Armee, auch Deck genannt, zusammen. Taktiker freuen sich dabei über die unzähligen Kombinationsmöglichkeiten aus den vier Karten- oder Einheitentypen der Kategorien Feuer, Eis, Natur und Schatten. Die Einheiten entpuppen sich als klassische Fantasykost: So ist die Feuer-Armee besonders stark und setzt auf offensives Vorgehen, während sich die Eis-Fraktion vornehmlich auf Defensivarbeit sowie Heilsprüche verlässt. Ist das Deck dann einmal zusammengestellt, wechselt das Spiel zum Echtzeit-Schlachtfeld. Üblicherweise folgt nun der Einheitenbau, aber nicht in "Battleforge". Wie schon erwähnt, spielt ihr jetzt mit euren Karten. Diese aktiviert ihr am unteren Bildschirmrand per Mausklick und sogleich fliegt die Karte auf das Schlachtfeld und verwandelt sich in die entsprechende Einheit - wie zum Beispiel in einen Trupp Bogenschützen.
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