Test Battlefield - Bad Company

von Malte Kruse (30. Juni 2008)

Die "Battlefield"-Reihe hat sich in den letzten Jahren im Onlinebereich einen hervorragenden Ruf erarbeitet, sowohl auf dem PC als auch den Konsolen wissen die Spieler die taktischen Mehrspielerschlachten zu schätzen. Mit "Battlefield Bad Company" möchten die schwedischen Entwickler aber nicht nur die bisherige Käuferschar ansprechen, erstmals bietet ein "Battlefield" auch eine spannend inszenierte Solokampagne und tritt so in echte Konkurrenz zu einem All-inclusive-Paket eines "Call of Duty 4".

Eine Bootsfahrt, die ist lustig, eine Bootsfahrt, die ist toll...Eine Bootsfahrt, die ist lustig, eine Bootsfahrt, die ist toll...

Truppe der Taugenichtse

Ob online oder solo, ihr werdet im neuen "Battlefield" Mitglied der sogenannten Bad Company. Abgeleitet ist der Begriff von der B-Company, in die alle Versager und sonstigen Querschießer der Armee abgestellt werden. Die Truppenmoral ist demzufolge eher mau und die Devise, alles dem Vaterland zu unterstellen, greift hier auch nicht. Vielmehr sind die einzelnen Squads der Bad Company darauf aus, selbst nicht groß in Gefahr zu geraten und am besten noch einen Vorteil aus dem Krieg zu ziehen. Als Greenhorn Preston Marlowe tretet ihr einem Squad der B-Comapany bei und schlagt euch mit diesem über die Schlachtfelder. Als der Truppe bald eine Kiste voller Goldnuggets in die Hände fällt, beschließt sie auf eigene Faust den Krieg zu führen und weitere Goldkisten zu suchen.

Die Missionsziele werden komfortabel in der Spielwelt markiert.Die Missionsziele werden komfortabel in der Spielwelt markiert.

Goldrausch auf dem Schlachtfeld

Die Story des Spieles wird recht witzig erzählt und nimmt sich zum Glück mal nicht so ernst wie üblich im Genre. Eure Kollegen haben immer mal einen lustigen Spruch auf Lager oder zupfen sich während einer der vielen Zwischensequenzen schon mal gegenseitig die Augenbrauen. Die Inszenierung von "Bad Company" ähnelt ansonsten stark dem Solopart eines "Call of Duty 4". Immer neue und abwechslungsreiche Aufgaben warten auf euch, so müsst ihr vier Antennen mit Sprengstoff zerstören, ein kleines Dorf vor angreifenden Panzern schützen oder eine Raketenstellung erobern. Das mag alles nicht sonderlich innovativ klingen, doch befindet ihr euch erst mal in den klasse zu spielenden Gefechten, könnt ihr kaum aufhören. Trotzdem erreicht das neue "Battlefield" in Sachen Dramatik und Abwechslung nicht ganz die Klasse von "Call of Duty 4", ein zweiter Platz im Genre der Kriegsshooter ist für einen Newcomer im Einzelspielermodus aber nun wahrlich nicht zu verachten.

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