Test Star Trek: Legacy

von Gerd Schüle (20. Januar 2007)

Sternzeit 20012007, Eintrag im Logbuch des Raumschiffs Spieletipps. Wir befinden uns im Anflug auf den noch unbekannten Planeten "Star Trek Legacy". Unser Auftrag ist einfach und klar, wir sollen diesen neuen Stern in der PC Spielegalaxis erkunden und der Föderation der irdischen Spielewelt darüber berichten. Damit wir diesen Auftrag ausführen können beamt uns Scotti nun direkt hinein, in die Welt von "Star Trek Legacy".

In den unendlichen Weiten des WeltraumsIn den unendlichen Weiten des Weltraums

Umfassend

Als Gene Roddenberry einst die Welt von Star Trek erfand, hatte er sicherlich nicht an solch einen Erfolg geglaubt, den diese als Fernsehserie beginnende umfassende SciFi mit sich brachte. Diese Saga begeisterte mehr als eine Generation und bringt es inzwischen auf 6 Fernsehserien und sage und schreibe 10 Kinofilme. Das bietet eigentlich genug Stoff, um daraus jede Menge Spiele zu entwickeln, aber die Star Trek Spielegeschichte ist leider nicht so erfolgreich wie das Star Trek Filmphänomen. Gute oder erstklassige Star Trek Spiele sind rar, leider. Mit "Star Trek Legacy" wollte die Entwickler nun endlich mal wieder ein würdiges Spiel zu dieser Saga herausbringen, und darum griffen sie gleich ins Volle. Das Spiel will alle Serien und Filme miteinander verbinden und deshalb schlüpft ihr nacheinander in die Rolle aller Captains von Archer, über Kirk und Jean-Luc Picard bis zu Janeway, eigentlich ein Traum für alle Star Trek Fans. Wenn das Ganze dazu noch spielerisch gut umgesetzt ist, kann jeder Fan stundenlang in ferne Galaxien abtauchen, wenigstens virtuell.

Eine WeltraumschlachtEine Weltraumschlacht

Zeitsprünge

Natürlich bleiben bei solch einem immensem Umfang große Zeitsprünge unausweichlich, aber erstaunlicherweise sind die Handlungsstränge trotzdem gut miteinander verbunden. Die Entwickler haben die Welt von Star Trek gut ausgenutzt und eine äußerst gelungene Storyline hinbekommen. Dabei führt euch die Geschichte in regelmäßigen Abständen von Captain zu Captain. Hier kann das Spiel den Kinofilmen die Hand reichen, denn alles wurde gut umgesetzt und in spannende Missionen verpackt. Ihr bekommt es mit den Romulanern zutun, habt die Klingonen als Feinde und auch die Borg wollen bei diesem Spiel mitmischen. Es ist alles vorhanden, was zur Welt von Star Trek gehört. Zudem wurde storymäßig auch alles recht abwechslungsreich gestaltet, auch wenn es sich um eine fiktive Geschichte handelt ohne Film und Fernsehvorlage. Selbst die eigentlichen Aufgaben der Missionen sind von der Formulierung her äußerst abwechslungsreich, erstklassig wäre es, wenn sie es vom eigentlichen Spielablauf auch wären. Aber anhand meiner Formulierung merkt ihr, dass gerade das nicht der Fall ist, leider.

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