Test Der Unglaubliche Hulk

von Verena Gebauer (08. Juli 2008)

Wer sagt denn, dass sich große Helden nicht auch auf kleinem Bildschirm ausleben können? Mit "Der unglaubliche Hulk" erscheint jedenfalls die Versoftung des aktuellen Kinofilms für den Nintendo DS und bietet euch launige Plattformhüpferei mit der grünen Kreatur.

Auch auf dem DS dürft ihr euch auf einige Bossfights freuen.Auch auf dem DS dürft ihr euch auf einige Bossfights freuen.

Grüne Haut, blaue Jeans

Mit den NextGen-Versionen von "Der unglaubliche Hulk", die wir separat testen, hat die Handheldfassung im Grunde nur Name und Held gemein. Statt durch ein frei erkundbares New York schicken euch die Entwickler auf dem DS durch gut 30 ordentliche designte 2D-Levels. In klassischer Plattformmanier springt ihr mit dem grünen Comichelden durch das Eis der Arktis oder kämpft später über den Dächern von New York gegen andere Superhelden in einem Bossfight. Hulk beherrscht natürlich einige Moves, so kann er beispielsweise lose Steine mit einem Schlag zermalmen und erreicht mitunter neue Plattformen. Zudem weicht ihr den zahlreichen Geschossen der Gegner geschickt aus und plättet die Feinde mit einem gezielten Sprung auf deren Kopf (also ganz wie Super Mario) oder einem Faustschlag.

Auf dem oberen Screen ist die Action, auf dem unteren eine übersichtliche Levelkarte.Auf dem oberen Screen ist die Action, auf dem unteren eine übersichtliche Levelkarte.

Plattform ich komme

Die Levels durchlauft ihr meist von links nach rechts, wobei die Missionen aber auch schon mal in die Höhe gehen oder alternative Wege auf verschiedenen Ebenen erlauben. Wenn ihr eifrig die Gegend auskundschaftet, werden ihr mit kleinen Boni wie kurzzeitiger Unverwundbarkeit, Medikits oder neuen Outfits für Hulk belohnt. Gerade an den Medikits solltet ihr nicht achtlos vorbeilaufen, denn wenn alle Lebensenergie des Helden aufgebraucht ist, müsst ihr leider das komplette Level erneut spielen, Checkpoints kennt das Spiel nicht. Innovativ ist das Gameplay von "Der unglaubliche Hulk" freilich nicht, die Plattformhüpferei haben wir auf dem DS schon zigmal und in weitaus besserer Qualität erleben dürfen, dennoch hat das Spiel schon seine Reize, da es sich einfach schön flott während einer Busfahrt spielt. Außerdem leistet sich der Titel keine großen technischen Fehler wie die NextGen-Versionen und ist letztlich daher sogar ein klein wenig besser als Hulks Auftritt auf PS3 oder Xbox360. Die ohne den Touchscreen-auskommende Steuerung funktioniert gut. Der eher langweilige Mehrspielermodus mit bis zu zwei Leuten über drahtloses Multi-Karten-Spiel ist sogar Handheld-exclusiv.

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