Test Summer Athletics

von Stefan Buechner (12. Juli 2008)

Das offizielle Olympiaspiel "Beijing 2008" konnte bei uns im Test nicht wirklich überzeugen, doch so schnell geben wir die Hoffnung auf ein gutes Olympiaspiel nicht auf. Denn die vor allem durch Wintersportspiele bekannt gewordenen Entwickler von 49Games präsentierten euch mit "Summer Athletics" den lizenzlosen Herausforderer von "Beijing 2008". Mögen die Spiele beginnen.

Beim Speerwerfen kommt es auf den richtigen Abwurfwinkel an.Beim Speerwerfen kommt es auf den richtigen Abwurfwinkel an.

Keine Hymnen

Da "Summer Athletics" ohne offizielle Olympializenz daherkommt, werdet ihr im ganzen Spiel die fünf Olympiakreise nicht zu Gesicht bekommen, auch die Wettkampfarenen sind nur entfernt den tatsächlichen Spielstätten in Peking nachempfunden. Allein deshalb mag echte Olympiaatmosphäre nicht so recht aufkommen, schade ist es aber auch, dass es keine richtigen Siegerzeremonien gibt. Eine gewonnene Medaille wird ziemlich lieblos auf dem Bildschirm eingeblendet, kurz darauf folgt die obligatorische Highscoreliste, gegen die ihr als Einzelkämpfer immer antretet. Auch in Sachen Spielmodi bietet "Summer Athletics" zu wenig. Neben Trainingsmodi und der Möglichkeit, eigene Zehnkämpfe zu erstellen, steht lediglich noch der Karrieremodus zur Verfügung, in dem ihr einen Sportler über mehrere Wettbewerbe begleitet und zwischen den Wettkämpfen ein paar Trainingspunkte auf die Werte des Athleten verteilen dürft.

Optisch machen die Schwimmwettbewerbe am meisten her.Optisch machen die Schwimmwettbewerbe am meisten her.

Punkt-Ziel-Sieg?

Das mag ein paar Durchgänge Spaß machen, doch recht schnell kommt der Zeitpunkt, an dem ihr alle Disziplinen zumindest für die KI-Konkurrenz ausreichend beherrscht. Interessant ist der Titel dann nur noch im Mehrspielermodus, wobei ihr mit bis zu vier Leuten an einer Konsole spielen dürft. Da die Steuerung sehr gut erklärt wird und intuitiv ausgeführt werden kann, feiern selbst Anfänger schnell erste Erfolge. So spaßig "Summer Athletics" im Mehrspielermodus ist, so unverständlich bleibt die Tatsache, dass auf einen Onlinemodus verzichtet wird. Einen solchen bietet "Beijing 2008" dagegen schon, klarer Punktgewinn für Sega. Ebenfalls im Vorteil ist das offizielle Spiel bei der gesamten Präsentation, die Sportler hätten in "Summer Athletics" ruhig etwas detaillierter aussehen können und die Farbgebung erscheint uns oft unglaubwürdig. Zudem sind die Ladezeiten sehr lang ausgefallen und der Sound eine mittlere Katastrophe.

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