Test BlackSite: Area 51 - Seite 2

Aliens und eine Tanklstelle, die nächste Explosion ist nicht mehr weit.Aliens und eine Tanklstelle, die nächste Explosion ist nicht mehr weit.

Dich kenn ich!

Abwechslung könnte durch die unterschiedlichen Locations aufkommen. Doch egal, ob ihr euch durch den Irak, das texanische Outback, eine kleine Stadt oder die Area 51 kämpft: alle Levels sind in langweiliger Schlauchform angelegt und gestatten euch keine Alternativrouten. Das ist zwar grundsätzlich im Shooterbereich nichts Schlimmes, wie wir es bei "Call of Duty 4" gesehen haben. Doch da "Blacksite" kaum Highlights zu bieten hat, schießt ihr euch relativ gelangweilt durch die Missionen. Einzig ein paar richtig große Alienfeinde erfordern etwas mehr Arbeit. Doch mit einem Raketenwerfer ausgestattet, verlieren selbst die sich zu oft wiederholenden Feindtypen ihren Schrecken, zumal es an Munition nie mangelt.

Hinten in der Mite steht die Frau mit der schecklichsten Synchronstimme der Videospielgeschichte.Hinten in der Mite steht die Frau mit der schecklichsten Synchronstimme der Videospielgeschichte.

Keine Würze, dafür Kürze

Ein paar Einsätze verbringt ihr sogar hinter dem Steuer eines Jeeps. Da sich der Wagen schrecklich ungenau steuert und ihr ihn nur über die öden Straßen lenken müsst, während ein KI-Kollege das Geschütz besetzt, gehören diese Levels zu den langweiligsten des Spieles. Die normalen Shooterabschnitte sind da schon etwas besser gelungen und machen zumindest beim einmaligen Durchspielen halbwegs Laune. Mit gut 5 Stunden Spielzeit ist "Blacksite" aber auch nicht gerade sehr umfangreich geraten und der uninspirierte Mehrspielermodus dürfte auch nicht viel länger an den Bildschirm fesseln. Zumindest optisch hätten wir uns von dem Spiel mehr versprochen, doch trotz Unreal-Grafikengine sieht der Titel alles andere als überzeugend aus. Ein hässlicher Rotstich und die detailarmen Umgebungen führen zu Tristesse. Einzig die Explosionen und einige skriptbasierten Physik-Effekte machen etwas her. Viel schlimmer ist aber die schwache Performance. Immer mal wieder gerät die Xbox360 ins Stocken. Im letzten Level bleibt das Spiel sogar mehrmals für einige Sekunden komplett hängen, währenddessen ihr munter weiterbeschossen werdet. Zum Glück ist "Blacksite" insgesamt ziemlich einfach, so dass wir auch die sehr weit auseinanderliegenden Checkpoints noch so gerade verschmerzen können. Eine freie Speicherfunktion wäre aber vor allem auf dem PC nett gewesen.

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