Test Ferrari Challenge

von Jan Höllger (13. Juli 2008)

Auch ohne Michael Schumacher feiert Ferrari in der Formel 1 Erfolge, ohnehin erfreuen sich die roten Straßenflitzer aus Italien überall auf der Welt großer Beliebtheit, es gibt sogar eigene Rennserien, in denen nur Ferraris antreten dürfen. Um diese geht es im neuen PS3-Rennspiel "Ferrari Challenge", in dem ihr im wahrsten Sinne des Wortes nur rot seht.

Die Cockpitansicht ist nicht ganz so gelungen wie in Grid.Die Cockpitansicht ist nicht ganz so gelungen wie in Grid.

Weltweite Ferraripower

"Ferrari Challenge" kommt mit offizieller Ferrarilizenz daher, so dass fast alle Wagen des Edelautoherstellers vertreten sind, nur auf den Formel 1 Flitzer müsst ihr verzichten. Den Großteil des Spieles verbringt ihr hinter dem Steuer des aktuellen Modells, nämlich dem Ferrari F430 Challenge, mit diesem tretet ihr in den Rennserien an, die sich in die Bereiche Italien, Europa und Amerika aufteilen. Jede Region bietet euch etliche Originalkurse, insgesamt beinhaltet "Ferrari Challenge" 16 Strecken, darunter auch so bekannte Pisten wie Monza, den Hockenheimring oder die hauseigene Teststrecke von Ferrari in Maranello. Daneben gibt es aber auch einige in Videospielen bisher kaum nachgebildete Kurse in Amerika oder Italien, die eine willkommene Abwechslung bringen. Leider verbringt ihr die ersten Spielstunden aber fast nur auf den immer selben Kursen, vor allem Monza wird sehr stark überstrapaziert.

Tür an Tür nehmen diese beiden roten Flitzer die enge Kurve.Tür an Tür nehmen diese beiden roten Flitzer die enge Kurve.

Immer wieder Monza

Das liegt aber auch am allgemeinen Rennalltag in "Ferrari Challenge" Ein Rennwochenende setzt sich immer aus zwei Rennen zusammen, die auf derselben Strecken stattfinden. Wer mag kann zuvor noch eine Qualifikationsrunde drehen, was aber im Grunde unnötig ist. Denn während der entweder 5 oder 15 Minuten langen Events könnt ihr locker an die Spitze des Feldes fahren, zumindest wenn ihr euch mit dem etwas trägen Fahrverhalten der Wagen auseinandergesetzt habt. Die Rennen selbst laufen etwas statisch ab. Der Start verläuft aus der Aufwärmrunde fliegend und sobald die vorgeschriebene Rennzeit abgelaufen ist, endet der Lauf, sobald ihr noch eine weitere Runde gedreht habt. Ein richtiger Start und vorgegebene Runden wären unserer Meinung nach spannender gewesen. Dazu kommt, dass ihr während eines Rennwochenendes nicht speichern dürft, noch schlimmer ist das im Arcademodus gelöst, wo ihr satte vier Rennen am Stück fahren müsst.

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