Test Samurai Warriors 2

von David Lojewski (28. Juli 2008)

Arbeit geschafft, jetzt nix wie ab nach Hause und mit einer leichtgängigen Action-Prügelei am PC entspannen? Während "Street Fighter IV" noch auf sich warten lässt, bleibt entweder der Griff zu uralten Klassikern oder zur neu erschienenden Konsolenumsetzung von KOEI's Massenprügelei "Samurai Warriors 2". Wir haben jetzt auch Feierabend und stürzen uns auf das asiatische Schlachtfeld!

Sugoroku spielt sich wie Monopoly.Sugoroku spielt sich wie Monopoly.

Erschlagender Umfang

Wie der Spieltitel schon unverblümt verrät, schickt euch KOEI in "Samurai Warriors 2" nach Fernost um dort, als ehrwürdiger Kämpfer oder als hübsche Kämpferin, in zahlreichen Schlachten eure Schwertkünste unter Beweis zu stellen. Bevor es los geht habt ihr jedoch die Qual der Wahl, aus 33 Charakteren euren persönlichen Favoriten zu wählen und dürft dessen Story in fünf Leveln spielen. Solch großer Umfang erntet natürlich Lob, allerdings sind die übertrieben heroischen Geschichten dermaßen abgedroschen, dass nur eingefleischte Fans der Serie der große Umfang freut. Dank Koop-Modus dürft ihr auch zusammen mit einem Freund gegen die Gegnermassen antreten, was besonders spaßig ist. Zur Abwechslung, von der Prügel-Action, legen die Entwickler noch das asiatische Brettspiel Sugoroku als Minispiel mit bei. In einer Art Monopoly dürft ihr darin, mit bis zu vier Freunden, Felder besetzen, Wege-Zoll kassieren und Bonuskarten ausspielen. Eine klasse Alternativen zum actionreichen Teil des Spiels.

Ein Krieger kommt selten allein.Ein Krieger kommt selten allein.

Der Tonkrieger Trupp

Sobald es los geht, schaut ihr aus der Third-Person-Perspektive eurem Alter Ego über die Schultern. Die Levels bestehen aus einer riesigen Karte, auf der ihr verschiedene Haupt- und Nebenmissionen erfüllen müsst. Die Ziele markiert ein hilfreicher Radar. Doch statt schnell mitten im Brennpunkt der Action zu stehen, müsst ihr zunächst endlose Laufwege auf den zu großen Karten in Kauf nehmen um überhaupt einen Feind zusehen. Begleitet werdet ihr dabei von einem kleinen Trupp treu Ergebener. Und zieht so von Quest zu Quest - eine ganze ermüdende Stunde lang! Der Ablauf der monotonen Missionen ist jeweils gleich: Renne zu Punkt A und töte alle Gegner. Abwechslung gibt es kaum und auch die Kämpfe laufen alle nach demselben Schema ab. Einfache Fußsoldaten vernichtet ihr ähnlich leicht, wie ein Rasenmäher das zu hohe Gras schneidet. Ein wenig schlauer treten die Zwischen-Bossgegner auf. Taktisch klüger agieren diese deshalb aber nicht.

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