Test Samurai Warriors 2 - Seite 2

Attacken helfen bei der Mezelei und lassen sich im Shop aufrüsten.Attacken helfen bei der Mezelei und lassen sich im Shop aufrüsten.

Der Pferdeflüsterer

Highlight des Gameplays sind zweifelsohne die actiongeladenen Kampfszenen. Meist trefft ihr auf feindliche Truppen, bestehend aus 30 oder mehr Soldaten. Diese dürft ihr dann dank zahlreicher Angriffsmöglichkeiten nach Herzenslust bearbeiten. Egal ob ihr dabei nun wahllos auf die Tasten hämmert oder artig die Tastenkombinationen abarbeitet, die Gegner fallen wie Fliegen um, Combos im 50er Bereich sind keine Seltenheit - und genau das macht durchaus Spaß. Und es schaut zudem noch recht stilvoll aus, wenn ihr dort so hüpfend und rennend über eure Gegner triumphiert. Bei eurer Raserei füllt ihr einen Energiebalken, der bei Vollstand einen mächtigen Angriff ermöglicht. Besonders cool: Schnappt ihr euch ein Pferd, dürft ihr sogar auf dessen Rücken kämpfen; wenngleich die Steuerung der Vierbeiner sehr unpräzise ausgefallen ist. Zu Fuß lässt sich der Charakter deutlich besser kontrollieren, aber auch nur wenn ein Gamepad angeschlossen ist. Die Tastaturbelegung verdirbt jeden Spielspaß. Habt ihr am Ende genug Punkte und Geld gesammelt dürft ihr in einem Shop verschiedene Charakterwerte wie Stärke oder Mana verbessern, euch mit neuen Waffen aufrüsten oder neue Moves kaufen.

Grafisch hingt der Titel der Zeit hinter her.Grafisch hingt der Titel der Zeit hinter her.

Eingestaubtes Japan

Grafisch merkt man dem Beat 'em Up seine Konsolenherkunft und das ursprüngliche Erscheinungsjahr 2006 sichtlich an. Während die Charaktere noch sehr detailliert und gut gezeichnet ausfallen, verarmt die Umgebungslandschaft meist zum grüngrauen Ödland. Die ungünstige Kameraposition verbietet sowieso größtenteils den Blick darauf, da diese so eng hinter dem Charakter positioniert ist, dass leider auch der größte Teil der Übersicht verloren geht. Die Kämpfe selber sind sehr Effektgeladen. Zaubersprüche sowie Schwerthiebe werden mit einem leuchtenden Partikel-Feuerwerk hübsch inszeniert. Außerdem werden ausgefallene effektive Angriffe mittels einer Ultra-Slowmotion Kamera nochmals gewürdigt. Das Spiel will seinen japanischen Ursprung nicht verheimlichen, sondern setzt ihn wunderbar in Szene. Auch der asiatische Techno-/ Trance-Soundtrack weiß zu überzeugen und wirkt selbst bei den langen Fußwegen nicht nervend.

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