Test Prof. Brainmaniac

von Jan Höllger (27. Juli 2008)

Je höher der Titel, desto besser das Spiel? Nach den erfolgreichen "Dr. Kawashimas Gehirnjogging"-Spielen folgt jetzt mit "Prof. Brainmaniac" das nächste Denkspiel, das eure grauen Zellen in Wallung bringen möchte. Doch nicht immer sind Professoren die besseren Wissenschaftler bzw. kennen sich mit Videospielen aus.

Der Klassiker Sudoku ist auch dabei, leider schlecht bedienbar.Der Klassiker Sudoku ist auch dabei, leider schlecht bedienbar.

Ultimative Puzzlespielsammlung?

Anders als bei den "Gehirnjogging"-Titeln ist "Prof. Brainmaniac" nicht als tägliches Übungsspiel aufgebaut, in dem ihr jeden Tag ein Lernziel zu erfüllen habt, stattdessen stehen euch gleich beim ersten Start alle sechs Knobelspiele zur Verfügung. Darunter befinden sich solch prominenten Vertreter wie Sudoku, Mahjong oder Switch & Swap, das hierzulande besser als "Zoo Keeper" bekannt ist. Abgerundet wird das Aufgebot mit den etwas unbekannteren Kakuro, Go und Mind Jam. Gerade für diese hätten wir uns ein paar mehr Erläuterungen und Hilfen gewünscht. Ohne Tutorial werdet ihr hier gleich vor die erste Denksportaufgabe gestellt, was Anfänger sicherlich überfordert.

Mahjonng macht von den sechs Spielen am meisten Spaß, auch wenn die Bilder etwas winzig geraten sind.Mahjonng macht von den sechs Spielen am meisten Spaß, auch wenn die Bilder etwas winzig geraten sind.

Umfang contra Bedienung

Die Spiele sind allesamt recht umfangreich, für Sudoku gibt es beispielsweise satte 100 Rätsel, verteilt auf drei Schwierigkeitsstufen. Das Problem der Denkspiele ist leider die Umsetzung in "Prof. Brainmaniac". Denn die Texterkennung des Touchbildschirmes arbeitete bei uns im Test sehr unzuverlässig und auch sonst ist die Steuerung äußerst umständlich gelöst, absolut kein Vergleich zu einem Sudoku bei den "Gehirnjogging"-Spielen. Auch die Präsentation wirkt ziemlich lieblos, im ansonsten sehr spaßigen Mahjong fällt es etwa schwer, die viel zu kleinen Motive auf den Karten auseinanderzuhalten, die ihr immer paarweise aufdecken müsst. Gleiches gilt für Switch & Swap, wobei ihr hier regelmäßig falsche Steine verschiebt, da die Steuerung derart ungenau arbeitet.

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