Test Summer Athletics

von Stefan Buechner (28. Juli 2008)

Nach der Xbox360-Version schlägt das launige Sommersportspiel "Summer Athletics" nun noch pünktlich vor der Olympiade seine Zelte auch auf Nintendos Wii auf. Natürlich baut die Steuerung dabei ganz auf die Bewegungserkennung der Konsole und könnte das Spiel zu einem echten Partyhit machen. Mögen die Spiele also erneut beginnen.

Bogenschießen klappt mit der Remote erstaunlich gut.Bogenschießen klappt mit der Remote erstaunlich gut.

Keine Hymnen

Da "Summer Athletics" ohne offizielle Olympializenz daherkommt, werdet ihr im ganzen Spiel die fünf Olympiakreise nicht zu Gesicht bekommen, auch die Wettkampfarenen sind nur entfernt den tatsächlichen Spielstätten in Peking nachempfunden. Allein deshalb mag echte Olympiaatmosphäre nicht so recht aufkommen, schade ist es aber auch, dass die Siegerzeremonien ziemlich lieblos präsentiert werden. Eine gewonnene Medaille wird lediglich auf dem Bildschirm eingeblendet, kurz darauf folgt die obligatorische Highscoreliste, gegen die ihr als Einzelkämpfer immer antretet. Auch in Sachen Spielmodi bietet "Summer Athletics" zu wenig. Neben Trainingsmodi und der Möglichkeit, eigene Zehnkämpfe zu erstellen, steht lediglich noch der Karrieremodus zur Verfügung, in dem ihr einen Sportler über mehrere Wettbewerbe begleitet und zwischen den Wettkämpfen ein paar Trainingspunkte auf die Werte des Athleten verteilen dürft.

Beim Schwimmen kommt es auf ein gutes Tempo an.Beim Schwimmen kommt es auf ein gutes Tempo an.

Außen pfui, innen hui?

Das mag ein paar Durchgänge Spaß machen, doch recht schnell kommt der Zeitpunkt, an dem ihr alle Disziplinen zumindest für die KI-Konkurrenz ausreichend beherrscht. Interessant ist der Titel dann nur noch im Mehrspielermodus, wobei ihr mit bis zu vier Leuten an einer Konsole spielen dürft. Da die Steuerung sehr gut erklärt wird und intuitiv ausgeführt werden kann, feiern selbst Anfänger schnell erste Erfolge. So spaßig "Summer Athletics" im Mehrspielermodus ist, so unverständlich bleibt die Tatsache, dass auf einen Onlinemodus verzichtet wird. Gegenüber der Xbox360-Version ist die Grafik auf Wii merklich detailärmer und flimmert zuweilen stark. Auch die Ladezeiten sind nur etwas kürzer, aber immer noch viel zu lang.

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