Vorschau Crysis Warhead

von Philip Ulc (31. Juli 2008)

CryTek schickt sein Prestige-Projekt "Crysis" vorzeitig in Rente - die offizielle Patchunterstützung wurde schon vor zwei Monaten gekappt. Schleppende Verkäufe, Piraterie sowie Story- und Designmacken werden dem Edelshooter angelastet. Jungspund "Crysis Warhead" soll alles besser machen. Die Liste der Besserungen reicht von mehr Action über größere spielerische Freiheiten hin zu gesunkenen Hardware-Anforderungen - doch macht's auch mehr Spaß?

An allen Ecken und Enden wird es jetzt knallen - Action steht im VordergrundAn allen Ecken und Enden wird es jetzt knallen - Action steht im Vordergrund

Immer noch "Crysis" - nur anders

Um es gleich vorweg zu nehmen: Nein, "Crysis Warhead" ist kein "Crysis 2", und nein, "Crysis Warhead" ist kein gewöhnliches Add-on zu Cryteks Vorzeige-Shooter aus dem letzten Jahr. Vielmehr handelt es sich hierbei um eine eigenständige Erweiterung, die die Story aus "Crysis" aus der Sicht eines neuen Protagonisten, aber alten Bekannten noch einmal erzählt. Anstatt den eher maulfaulen Soldaten Nomad dirigiert ihr nämlich nun seinen grimmigen und adrenalingeschwängerten Squad-Kollegen Sergeant "Psycho" Sykes durchs Inseldickicht. Als einer der beliebtesten Charaktere aus dem Originalspiel hat sich der raue Psycho vor allem durch seine markigen Sprüche und sein kompromissloses Vorgehen einen Namen gemacht. Nun erlebt ihr in etwa 8-10 Stunden Spielzeit, was Psycho auf der anderen Seite der Insel widerfährt, bis er Nomad auf dem Flugzeugträger wieder trifft. Dabei will "Crysis Warhead" vor allem an der Actionschraube drehen und die Hatz auf Außerirdische dramatischer gestalten.

Nomad hat ausgedient, in Warhead übernimmt Kollege Psycho das RuderNomad hat ausgedient, in Warhead übernimmt Kollege Psycho das Ruder

Nicht nur anders, sondern möglicherweise auch besser

Flotte Action und Dramatik bedingen die nächsten beiden Neuerungen. Ein Hauptkritikpunkt von "Crysis" war sein mächtiger Hardware-Hunger, der möglicherweise viele Spieler abschreckte, das Shooter-Abenteuer nicht in voller Pracht genießen zu können. Hier wurde nun Besserung versprochen und das zuständige Entwicklerteam CryTek Budapest verkündet voller Stolz, dass der Titel bereits auf einem 400-Euro-PC in hoher Auflösung absolut flüssig laufen soll. Um dem Ego-Shooter zudem keinen Leerlauf zu gönnen, wird fleißig am Drehbuch gefeilt. Verstärkung verspricht die professionelle Autorin Susan O'Connor, die schon dem Unterwasser-Shooter "Bioshock" ein wasserdichtes Script auf den Leib schneiderte. Gleichzeitig soll die Erweiterung aber weniger linear als "Crysis" ausfallen und euch mehrere Handlungsmöglichkeiten zur Wahl stellen. So dürfen koreanische Lagerstellungen in feinster Psycho-Manier frontal in Angriff genommen oder schleichend und lautlos übermannt werden. Für die nötige Stealth-Action zeichnet sich abermals der Nanosuit verantwortlich, der in "Crysis Warhead" unangetastet bleibt.

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