Test Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers

von Thomas Bruckert (05. August 2008)

Alex O'Connell fühlt die schwebende Hitze in der Luft. Schweißperlen tropfen von seiner Stirn, während er hinter einer schmalen Säule steht und sich vor dem Feueratem des Drachenkaisers schützt. Zu rutschig sind seine Hände, um die Pistolen sicher zu halten. Mit verzweifeltem Blick beobachtet er seine Umgebung: Wie würde er diesen ungleichen Kampf gewinnen, wenn zusätzlich von rechts und links auf ihn geschossen wird? Er muss nicht lange darüber nachdenken, denn in diesem Moment stirbt er zum hundertsten mal im offiziellen Spiel des neuen "Die Mumie"-Filmes. Todesursache diesmal: Großer Steinbrocken von oben.

Oft müsst ihr an Wänden entlang hangeln, um weiter zu kommen.Oft müsst ihr an Wänden entlang hangeln, um weiter zu kommen.

Wäre ich doch zuhause geblieben.

"Wäre ich doch nur zuhause geblieben." Diesen Gedanken hatten Alex und sein Vater Rick bestimmt durchgängig. Mit unzähligen Leben ausgestattet, wurden sie von Kreissägen durchschnitten, von Speeren durchbohrt, von Fässern überrollt, von Wölfen zu Tode gebissen und fielen dutzende Male in Abgründe. Ziemlich deprimierender Rückblick auf die letzten Stunden als Videospielheld? Zu Recht! Und wie mag es erst demjenigen gehen, der dieses Spiel testet? Nach der ersten Stunde im Grabmal des Drachenkaisers musste ich meinen Controller abpolstern. Denn so oft, wie ich den Controller in dieser Stunde wütend in die Ecke schmiss, hätte er anders den Tag nicht überlebt!

Nur bei wenigen dieser Schießszenen könnt ihr die Kamera selbst bewegen,Nur bei wenigen dieser Schießszenen könnt ihr die Kamera selbst bewegen,

Die Qual der ersten Stunde

Doch was passierte in jener ersten Spielstunde? Ich wurde Zeuge eines Tutorials, das mir Schritt für Schritt die Steuerung des Spieles erklärte. Die ersten Gegner konnte ich problemlos mit Faust-, Tritt- und Grifftechniken vermöbeln. Zwei Räume weiter flogen dutzende Messer auf mich zu, die aus sechs verschiedenen Richtung kamen. Unter Druck gesetzt, versuchte ich mich im komplizierten Fernkampf mit den vier verschiedenen Waffen. Das Zielen ist nämlich sehr schwierig, wenn ihr die Gegner mangels individueller Kamerasteuerung kaum seht! Die Kamera dreht sich - mit wenigen Ausnahmen - leider nur, wenn ihr den Charakter bewegt. Besonders in Kampfszenen ist das sehr schlecht, da Gegner meist aus verschiedenen Richtungen und Höhen angreifen. Da führt auch das automatische Anvisieren mittels L1-Taste selten zum gewünschten Ergebnis.

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