Test Wall E

von Malte Kruse (19. August 2008)

Wenn ein neuer Animationsstreifen der Pixar Studios in den Kinos anläuft, ist der Blockbuster fast sicher. Anders war das bisher allerdings mit den Filmversoftungen, die selten zu überzeugen wussten. Mit dem offiziellen Videospiel zum Ende September anlaufenden "Wall-E - Der letzte räumt die Erde auf" starten Disney und THQ aber einen neuen Versuch.

An solchen Stationen lädt der Roboter Energie auf.An solchen Stationen lädt der Roboter Energie auf.

Einer muss ja aufräumen

Held von Spiel und somit auch Film ist der Roboter Wall-E, der als letztes "Lebewesen" auf der Erde dafür zuständig ist, den ganzen Müll, den die Menschheit bei ihrem Verlassen des blauen Planeten hinterlassen hat, aufzuräumen. Die monotone Arbeit des Müllroboters wird allerdings durch die Ankunft eines anderen Roboters unterbrochen, der fliegende EVE hat es Wall-E angetan und sie werden sogar zu Freunden. Im Spiel dürft ihr beide Charaktere steuern, die meiste Zeit verbringt ihr aber mit Wall-E selbst. Mit ihm rollt ihr durch die langen, aber linearen Levelschläuche und löst dabei etliche Rätsel. Regelmäßig müsst ihr Müll sammeln und in bereitstehende Container werfen, damit sich ein Tor öffnet oder eine Rampe begehbar wird. Wirklich schwer sind diese Knobeleien wahrlich nicht, zudem habt ihr schon nach zwei Missionen fast alles in dieser Hinsicht gesehen.

Die beiden Roboter im Profil.Die beiden Roboter im Profil.

Entwickler für Recycling

Dennoch ist das Spiel im Spielverlauf durchaus für die eine oder andere Überraschung gut. So findet Wall-E später auf einem großen Raumschiff eine kleine Pistole und kann sich somit auch aktiv verteidigen. Die Schießereien spielen sich aber leider wie der gesamte Titel recht bieder und langweilig. Im Sekundentakt werden euch neue Wachdroiden vorgesetzt, die ihr zerschießen sollt. Spätestens nach zwei fast identisch aufgebauten Räumen sackt der Spielspaß ins Bodenlose. Leider ist das keine Ausnahme, die Entwickler scheinen einfach nicht genug Ideen gehabt zu haben, so werden immer die gleichen Elemente wiederverwertet. Das ist auch ein Grund, warum sich die Missionen arg in die Länge ziehen.

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