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Field Ops

Ist dir ein Ego-Shooter zu unübersichtlich und gibt dir ein Echtzeitstrategiespiel nicht das Gefühl, mittendrin zu sein? Dann wirf einen Blick auf "Field Ops", ein so genannter RTS-Shooter, der beide Genres einzigartig zu verbinden versucht. Wir haben den interessanten Titel vom deutschen Publisher The Games Company auf der Games Convention unter die Lupe genommen und angespielt. Von Philip Ulc

22. Aug 2008

Gewöhnliche Story trifft auf...

Aus dieser Perspektive ist "Field Ops" mit einem reinen Ego-Shooter zu verwechseln. Unten links seht ihr die Automap.

"Field Ops" beginnt mit einem klassischen Gut-Böse-Konflikt. Terroristen putschen auf Kuba die Regierung und gelangen so an zwei sowjetische Langstreckenraketen mit intakten Atomsprengköpfen. Jux wird der USA angedroht, zwei amerikanische Städte anzugreifen, sollte deren Forderung auf Anerkennung einer neuen Regierung nicht umgesetzt werden. Ihr spielt dabei eine Spezialeinheit der amerikanischen Streitkräfte. Während die Story zu vernachlässigen ist, verdient die Mischung aus Shooter und Strategie dagegen einen genaueren Blick. Nach einem kurzen Missionsbriefing dürft ihr euer Squad-Team aus sieben verschiedenen, vorgefertigten Soldatenklassen zusammenstellen, von denen jeder spezielle Fähigkeiten besitzt. Entscheidet euch für Sturmsoldat, Sanitäter oder beispielsweise Sniper-Schütze. Ihr trefft eigenständig die Auswahl, wen ihr in die Mission mitnehmt. Allerdings sind die Level-relevanten Einheitentypen automatisch ausgewählt - böse Überraschungen im Kampfgescehen bleiben damit aus. Insgesamt können bis zu vier Squad-Teams gleichzeitig in die Schlacht ziehen, so dass ihr in einigen Missionen bis zu 16 Soldaten unter eurem Kommando befehligt.

...innovativen Perspektivenwechsel

Die übersichtlichere, taktische Karte bietet mehr Übersicht. Jetzt spielt sich der Titel ähnlich wie Company of Heroes.

Der Clou im Gameplay steckt im raschen Wechsel der Perspektive. Die Ansicht ist wie in einem gewöhnlichen Strategiespiel gehalten, sprich die Kamera fängt das Geschehen übersichtlich von oben ein. So könnt ihr schnell strategische Punkte ausmachen und euren Trupp aussenden. Per Knopfdruck zoomt das Geschehen flüssig in eine Ego-Shooter-Ansicht. Mit dem Gewehr im Anschlag könnt ihr so prinzipiell das gesamte Level spielen, entweder mit einem festen Charakter oder ihr wechselt rasch zu jedem weiteren Squad-Mitglied. In der frühen Beta-Fassung klappte das erstaunlich intuitiv. Konsequent ist dabei, dass ähnlich wie in "Ghost Recon" jedem Mitstreiter verschiedene Befehle erteilt werden können. Sperrfeuer, Rückendeckung oder Ablenkungsmanöver sind nur einen Tastendruck entfernt. Meist seid ihr zu Fuß unterwegs, allerdings kann beinahe jedes beliebige Fahrzeug im Spiel zweckentfremdet werden. Auch militärische Vehikel wie Humvees, Panzer und Hubschrauber kommen zum Einsatz. Die Solo-Kampagne umfasst realistische Schauplätze auf Kuba, in Afghanistan, der Ukraine und den USA in insgesamt 16 Missionen. Ein Multiplayer-Modus ist ebenfalls angekündigt, wurde aber nicht gezeigt.

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