Too Human (360)
Test
Too Human
Mit "Too Human" erscheint in diesen Tagen ein neues Action-Rollenspiel für die Xbox360, endlich mögen viele von euch behaupten, schließlich geistert der Titel schon lange durch die Releaselisten. Doch bei dem, was letztlich aus dem Spiel geworden ist, hätten wir auch noch länger warten können. Von Jan Höllger
Klassenwahl
"Too Human" beginnt ganz klassisch für ein Action-RPG: Ihr entscheidet euch zunächst für eine von fünf möglichen Charakterklassen, die da wären Kommandosoldat, Bio-Ingenieur, Berserker, Verteidiger und Kämpfer. Wie es sich gehört, hat jede Klasse ein paar kleine Besonderheiten, beispielsweise kann sich der Bio-Ingenieur selbst heilen oder der Kommandosoldat ist ein Schusswaffenspezialist. Bei den Klassen macht das Spiel jedenfalls wenig verkehrt, so riesig sind die Unterschiede aber auch nicht, als dass sich ein erneutes Durchspielen mit einer anderen Charakter lohnen würde.
Die Krux des Sterbens
Vielmehr werdet ihr schon zu kämpfen haben, "Too Human" überhaupt durchzuspielen. Das mag weniger am unausbalancierten Schwierigkeitsgrad liegen als vielmehr an vielen Designmacken, die euch im Laufe des Spieles offenbart werden. Die Größte ist dabei sicherlich die nicht vorhandene Möglichkeit, bestimmte selbstablaufende Sequenzen zu überspringen. Jedes Mal wenn euer Held das Zeitliche segnet, erscheint ein Engel in einer unglaublich langen Animation und holt den Charakter zurück ins Reich der Leben. Das dauert pro Wiederbelebung gut und gerne 30 Sekunden, die ihr nur zum Zusehen verdammt seid. Da sich eure Helden bis auf den angesprochenen Bio-Ingenieur nicht selbst heilen können und Heilkugeln rar gesät sind, könnt ihr euch darauf einstellen, die Engelssequenz regelmäßig bestaunen zu dürfen.
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