Test The Last Guy - Seite 2

Die Monster wirken ein wenig deplatziert in den detaillierten Städteansichten.Die Monster wirken ein wenig deplatziert in den detaillierten Städteansichten.

Google Game

Der eigentliche Clou des Spieles ist aber wie schon angedeutet die Grafik. Denn alle Missionen spielen an realen Schauplätzen überall auf der Welt, genauer gesagt in Großstädten. So rettet ihr u.a. die Menschen in Washington, Tokyo, London, San Francisco oder auch Berlin vor den Monstern. Dank den detaillierten Satellitendaten aus Google Earth erkennt ihr die Städte sofort wieder, sei es die berühmte Fisherman's Warf in San Francisco oder das Weiße Haus in Washington. Ladepausen wie beim richtigen Google Earth müsst ihr übrigens nicht befürchten, allerdings sind die Ausschnitte der Städte auch recht überschaubar gehalten. Kleine Details wie herumfliegende Vögel oder fahrende Eisenbahnen beleben die Szenerie, lediglich die Monster wirken etwas zu comichaft für die ansonsten realistische Optik. Das Geschehen dürft ihr aus mehreren Zoomstufen betrachten, so dass für Übersicht stets gesorgt ist. Auf Knopfdruck könnt ihr zudem sofort erkennen, in welchen Gebäuden noch Menschen auf ihre Rettung warten.

Meinung von Jan Höllger

"The Last Guy" ist sicherlich kein Spielspaßwunderwerk und eher einer dieser Titel, die ihr mal spielt, wenn nur kurz Zeit ist oder ihr einfach etwas entspannen möchtet. Das simple Gameplay an sich würde den Kauf daher vermutlich nicht rechtfertigen, doch in Verbindung mit den irre detaillierten Satellitenaufnahmen bekannter Weltstädte werden die Schauplätze derart real, dass ich kaum aufhören mochte, bevor nicht alle Menschen vor den Monstern von meinem Helden in Sicherheit gebracht wurden. Vom witzigen "The Last Guy" einmal abgesehen wünsche ich mir in Zukunft aber weitere Spiele mit Google Earth-Daten. So könnte ich mir beispielsweise sehr gut eine Wirtschaftssimulation im "Transport Tycoon-" oder "Sim City"-Stil vorstellen. Das Einfügen von Objekten und Animationen scheint ja kein Problem darzustellen, wie uns "The Last Guy" eindrucksvoll beweist.

78

meint: Die Animationen auf der Google-Earth-Map sehen unglaublich frisch aus. Auf jeden Fall sollte diese Idee öfter in Videospielen vorkommen.

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