Test Stalker - Clear Sky - Seite 2

Auch das ist Stalker: Grafiktristes im Sumpf.Auch das ist Stalker: Grafiktristes im Sumpf.

Eine Zone für Profis

Wie schon "Shadow of Chernobyl" damals zum Release macht auch "Clear Sky" keinen wirklich fertigen Eindruck. Allerdings ist manches auch von den Entwicklern so gewollt bzw. sie sehen es nicht als Problem. Angesprochen sei hier die gesamte Steuerung und das Interface, alles macht keinen sonderlichen komfortablen Eindruck, "Stalker" spielt sich wie gewohnt etwas sperrig. Auch der Schwierigkeitsgrad ist vollkommen unausbalanciert.

Schon in den ersten Spielstunden bekommt ihr es mit Feinden zu tun, die mit deutlich besseren Waffen und in der Überzahl Jagd auf euch machen. In einigen Levelabschnitten verbringt ihr fast mehr Zeit mit dem Neuladen eines Spielstandes als dem eigentlichen Spielen, viel aushalten tut der Held nämlich nicht. Das Spiel verlangt von euch schon ein recht hohes Frustpotenzial, Gelegenheitsspieler werden zu Recht schnell entnervt aufgeben, Profis freuen sich auf eine echte Herausforderung. Doch unserer Meinung hätten die Entwickler das Spiel einem größeren Spielerkreis zugänglich machen müssen.

Ständig kommen neue Aufträge herein.Ständig kommen neue Aufträge herein.

Ruckelige Zone

Draußen bleiben müssen bei "Clear Sky" nicht nur Genreeinsteiger, sondern euch Spieler ohne entsprechend gute Hardware. Die Performance während unseres Tests war nämlich trotz Quadcore-CPU und aktueller 3D-Grafikkarte jenseits von Gut und Böse. Selbst ein "Crysis" läuft im Vergleich zum neuen "Stalker" flüssiger und bietet sogar noch die deutliche hübschere Optik.

Denn die schon damals veraltete Grafik-Engine aus dem Vorgänger wurde lediglich mit ein paar fraglos hübschen DirectX-10-Effekten aufgehübscht. Doch die tollen Sonnenstrahlen kosten einfach zu viel Performance und ohne diese sieht "Clear Sky" kaum besser aus als der erste Teil, zuweilen sogar als Konsequenz richtig hässlich - von den Ladezeiten selbst mit 4 GB Ram ganz zu schweigen.

Meinung von Philipp Schneider

Ich hatte mir von "Stalker: Clear Sky" einen etwas einfacheren Einstieg in die Welt rund um Chernobyl versprochen. Denn so interessant das Setting sowie die Story schon im ersten Teil waren, so abgeschreckt hat mich das bockige Gameplay und der nicht vorhandene Bedienungskomfort. Nach unzähligen Abstürzen und Neustarts hatte ich damals relativ früh entnervt aufgegeben und auf die Fortsetzung gehofft. Doch leider haben die Entwickler keinen Deut dazugelernt. Auch "Clear Sky" kommt verbuggt in die Läden, hat eine ultra miese Performance (vor allem angesichts dem Gebotenen) und spielt sich als Ego-Shooter mir persönlich zu träge und umständlich. Mochtet ihr bereits den Vorgänger, werdet ihr sicherlich auch den Prolog klasse finden, doch neue Fans werden die Entwickler so kaum gewinnen.

69

meint: Optisch immer noch beeindruckende Spielwelt, durch die aber auch beeindruckende Bugs stapfen.

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