Test Facebreaker

von Malte Kruse (05. September 2008)

Neben den eher realistischen "Fight Night"-Spielen bringt EA nun mit "Facebreaker" eine weitere Boxspiel-Serie auf den Markt, die unter dem neuen Label EA Freestyle erscheint. Schon beim Blick auf die Comicgrafik zeigt sich, dass hier der Spaß im Vordergrund stehen soll. Doch dieser bleibt leider oft auf der Strecke.

Nur fliegen ist schöner!Nur fliegen ist schöner!

Knochenbrecher vs. Facelifting

Die Regeln im "Facebreaker"-Boxring sind einfach: Um einen Kampf zu gewinnen, müsst ihr euren Kontrahenten dreimal zu Boden zwingen, gibt es nach 3 Runden keine Entscheidung, folgt ein Sudden Death. Schneller erfolgreich seid ihr, wenn ihr während des Kampfes einen namensgebenden Facebreaker vollführen könnt. Um einen solchen ausführen zu können, müsst ihr allerdings zunächst die Breaker-Anzeige mit gelungenen Doppelschlägen füllen. Wollt ihr nicht so lange warten, stehen euch schon zuvor diverse Breaker-Schläge zur Verfügung, die den Vorteil haben, die Verteidigung des Gegners auf jeden Fall zu durchbrechen. Setzt ihr einen Ground- oder Skybreaker, dürft ihr sogar nochmals zuschlagen, während der Gegner spektakulär in der Luft herumwirbelt.

Die Comicgrafik macht einen hervorragenden Eindruck.Die Comicgrafik macht einen hervorragenden Eindruck.

Tanzen auf dem Ring

Ihr merkt schon, dass es in "Facebreaker" nicht gerade realistisch zu geht und die typischen Boxregeln kaum Anwendung finden. Doch aus dieser Freiheit zieht das fast schon arcadelastige Gameplay auch seinen Reiz. Weniger schön ist freilich die überschaubare Abwechslung. So dürft ihr zwar mit 12 grundverschiedenen Boxern, darunter einige richtig coole Charaktere, antreten, die allesamt einen leicht unterschiedlichen Boxstil haben, doch das Schlagrepertoire ist insgesamt überschaubar. Wenig Sinn macht auch das Blocken feindlicher Attacken oder das Verhöhnen des Gegners, letzteres sieht lediglich nett aus, bringt euch beim Boxen aber keinen Vorteil. Beim Blocken ist das Problem das viel zu hohe Kampftempo in "Facebreaker". Ihr habt kaum die Zeit, im richtigen Moment die Fäuste zur Verteidigungshaltung hochzubekommen. Ein etwas bedächtigeres Spieltempo hätte sicherlich für mehr taktische Tiefe gesorgt.

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