Test Civilization Revolution

von Gerd Schüle (08. September 2008)

Mit dem Stylus als Zepter kümmert ihr euch bei "Civilization Revolution" um die Geschicke eurer Untergebenen. Aber kann das wirklich gut gehen, wenn eines der komplexesten Strategiespiele, die es je gab, für den NDS erscheint. Ich war äußerst skeptisch und dann schon nach kurzer Zeit sehr erstaunt.

Ihr könnt alle Einheiten mit dem Stylus bedienenIhr könnt alle Einheiten mit dem Stylus bedienen

Simpel, genial und ernüchternd

Das beliebteste Steuergerät von Hardcorestrategen ist sicherlich die Maus. Doch der Stylus des NDS kann zu mindestens bei "Civilization Revolution" den bewährtem Nager das Wasser reichen. Das überraschendste bei diesem Spiel ist für mich die relativ simple Steuerung mit dem Touchpen und den Knöpfen des NDS, die einem sehr schnell in Fleisch und Blut übergeht. Steuerungstechnisch ist den Entwicklern eine geniale Umsetzung für Nintendos Handheld gelungen. Wenig überrascht war ich hingegen von der einfachen Grafik des Spiels. Sicherlich die "Civilization"-Reihe konnte grafisch noch nie glänzen, aber selbst auf dem NDS ist mehr möglich, als das bei dieser Umsetzung der Fall ist. Die grafische Qualität des Spiels ist eher ernüchternd. Positiv ausgedrückt könnte man sie als zweckdienlich bezeichnen.

Grafisch konnte uns das Spiel nicht beeindruckenGrafisch konnte uns das Spiel nicht beeindrucken

Einfach erstaunlich

Aber was soll's, viel wichtiger ist die spielerische Umsetzung des komplexen Strategiehits auf den einfachen Handheld. Hier haben die Entwickler erstaunliches geleistet. Sicherlich, im Vergleich mit dem PC Spielen gibt es einige Vereinfachungen auf dem NDS. Trotzdem wurde das umfangreiche Spielprinzip bestens an die Verhältnisse dieses Systems angepasst. Wie beim großen Original beginnt ihr mit einer winzigen Siedlung als Keimzelle eurer hoffentlich aufstrebenden Zivilisation. Das Ziel ist die Weltherrschaft. Diese könnt ihr entweder auf friedliche Weise oder mit kriegerischer Manier erreichen. Dabei gibt es vier verschiedene Siegbedingungen und noch viel mehr unterschiedliche Vorgehensweisen.

Unten befehligt ihr die Einheiten, oben läuft das Gefecht abUnten befehligt ihr die Einheiten, oben läuft das Gefecht ab

Ein geringer Unterschied

Egal, ob ihr ein Szenario nachspielt oder auf einer Zufallskarte, als erstes entscheidet ihr euch für eines der 16 unterschiedlichen Völker mit ihren verschiedenen Stärken und Eigenschaften. Die Japaner haben z. B. loyal ergebene Truppen, die Engländer sind dagegen geniale Seefahrer. Es gibt zwei unterschiedliche Spielmodi. Bei Szenarien habt ihr vorgegebene Ziele, bei der Zufallskarte nicht. Das ist eigentlich der einzige, geringe Unterschied dieser beiden Spielarten. Aber bei beiden Varianten fangt ihr mit jener bereits erwähnten kleinen Siedlung an, um Runde für Runde dem Ziel der Weltherrschaft näher zu kommen. Wie ihr das erreicht, liegt in eurer Hand.

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