Test Crysis Warhead

von Jan Höllger (21. September 2008)

Fast ein Jahr ist es schon wieder her, dass "Crysis" unser aller Computer ins Schwitzen brachte. Selbst heute läuft der Ego-Shooter aus deutschen Landen in hohen Auflösungen und maximalen Details immer noch nicht wirklich flüssig - auch nicht auf High-End-Kisten. Ein toller Shooter aus deutschen Landen war "Crysis" aber dennoch, der nun in "Crysis Warhead" seine Fortsetzung findet. Erneut gibt es für eure PCs Schwerstarbeit zu verrichten.

Ein schickes Intro stimmt auf den neuen Helden und die Action ein.Ein schickes Intro stimmt auf den neuen Helden und die Action ein.

Parallelität der Ereignisse

Fortsetzung ist für "Crysis Warhead" eigentlich nicht der richtige Ausdruck, vielmehr handelt es sich um ein allein lauffähiges Addon im mittleren Preissegment (30 €), welches dieselbe Geschichte erzählt wie der Erstling, allerdings aus einer anderen Perspektive. In "Warhead" spielt ihr nämlich als Sergeant Sykes, besser bekannt als Psycho, der schon in "Crysis" für viele von euch sicher der interessantere Charakter war. Eine wirkliche Beziehung mochten wir zum Helden aber auch im neuen Teil nicht aufbauen. Ihr erlebt nun also, was auf der anderen Seite der Insel passiert, wobei euch einige Ereignisse zwangsläufig bekannt vorkommen, etwa wenn plötzlich die gesamte Landschaft eindrucksvoll vereist wird und die Aliens auftauchen.

Die Lichteffekte sind immer noch phänomenal, einige Texturen leider weniger.Die Lichteffekte sind immer noch phänomenal, einige Texturen leider weniger.

Rein in den Anzug

Spielerisch bietet euch "Crysis Warhead" wenig Neues. Auch Psycho steckt in dem modernen Nanosuit-Anzug, der euch erlaubt, individuell auf das Kampfgeschehen zu reagieren. Ihr könnt also beispielsweise den Anzug auf Stärke oder Geschwindigkeit einstellen, doch wie schon in "Crysis" führt meist die erweiterte Panzerung zu den besten Ergebnissen. Wer mag kann sich natürlich auch unsichtbar machen und den Feinden auflauern, so richtig mag diese langsame Spielweise aber nicht zu dem Shooter passen. Denn die Action ist immer noch grandios. Die Schusswechsel spielen sich auch dank der realistischen Physik-Engine richtig klasse und unserer Meinung sogar noch etwas eingängiger und flotter als im Hauptprogramm.

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