Test Civilization IV - Colonization

von Jan Höllger (22. September 2008)

Remakes sind derzeit schwer in Mode und besonders Entwicklerlegende Sid Meier kramt kräftig in seinem alten Spielearchiv. Nach den eher mauen Neuauflagen von "Pirates!" und "Railroad Tycon" dürfen wir in "Sid Meier's Civilization IV: Colonization" erneut die Neue Welt erobern.

Aller Anfang ist schwer, die erste Siedlung in der Neuen Welt.Aller Anfang ist schwer, die erste Siedlung in der Neuen Welt.

Aufbruch zu alten Ufern

Der etwas sperrige Titel des Spieles erklärt sich dadurch, dass die Neuauflage des Rundenstrategie-spieles "Colonization" auf der Engine von "Civilization IV" aufbaut und daher eher ein allein lauffähiges Addon zu "Civ IV" ist, was sich auch im günstigen Preis von unter 30 € widerspiegelt. Wie beim Original aus dem Jahr 1994 beginnt ihr eure Entwicklungsarbeit mit der Ankunft eines beladenen Schiffes in der Neuen Welt. In Rundenspielweise errichtet ihr neue Siedlungen, lasst Gebäude innerhalb der Städte errichten und führt regen Handel mit den Ureinwohnern. Das Spielprinzip ist dem eines "Civilization" zwar sehr ähnlich, doch durch das Fehlen jeglicher Forschung und die Eingrenzung auf eine relativ enge Zeitepoche hat "Colonization" schon seine Eigenarten.

In Europa laden wir neue Leute ins Schiff. Die Menüs sind allesamt misslungen.In Europa laden wir neue Leute ins Schiff. Die Menüs sind allesamt misslungen.

Teeparty gegen den Willen des Königs

Interessant ist vor allem die Rolle von Europa. Zu Spielbeginn wählt ihr eine typische Kolonialmacht wie England, Spanien oder Frankreich aus und haltet auch nach Ankunft an Amerikas Ostküste weiterhin regen Kontakt zum Vaterland. Der König treibt von euch etwa Steuern ein, dafür dürft ihr Kolonisten oder Waren aufs Schiffs verladen und in die Neue Welt transportieren. Das eigentliche Ziel, worauf ihr hinarbeiten müsst, ist aber die Unabhängigkeit. Irgendwann müsst ihr euch also vom König loseisen und werdet die Wut des Herrscher zu spüren bekommen. Militärische Auseinandersetzungen gibt es aber normalerweise schon vorher, denn auf den leider recht kleinen Karten ist Platz knapp bemessen und daher kämpft ihr gegen andere Kolonialmächte sowie die Indianer um jedes Stück Land.

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