Test Dinosaur King

von Henrik Haumann (22. September 2008)

Vor einigen Jahren inszenierte Regisseur-Legende Steven Spielberg den heutigen Klassiker "Jurassic Park" und löste damit gerade bei den jüngeren Leuten einen Dino-Boom aus. Heute, knapp 10 Jahre später, ist diese Dino-Manie ein wenig abgeflaut, aber auch heutige Kinder können sich für die riesigen Echsen aus vergangenen Zeiten noch begeistern, es bedarf nur des richtigen Auslösers. So ein Auslöser könnte "Dinosaur King" sein, das vor einigen Tagen für den Nintendo DS erschienen ist. Aber kann ein einziges Spiel wirklich schaffen, wofür es vorher die Anstrengungen einer lebenden Legende bedurfte?

Einer der DNA-DiebeEiner der DNA-Diebe

Narutopokémonbeyblade

Die Story um "Dinosaur King" ist schnell erzählt und erinnert stark an die typische Struktur der sogenannten Shonen-Mangas, japanische Comics die speziell für Jungen zwischen 6 und 12 Jahren geschrieben sind. Pokémon gehört definitiv dazu, ebenso die ersten paar Staffeln der Serie "Naruto" und natürlich das Merchandise-Mangaprojekt schlechthin: "Beyblade". Sie alle handeln von Jungen in ungefähr dem angesprochenen Alter, die auf ein großes Abenteuer ausziehen und das ist auch in "Dinosaur King" der Fall: Ein böser Wissenschaftler stiehlt eine der neuen "Dino Pistolen", die auf Karten gespeicherte DNA von Dinosauriern in lebende, titanischen Echsen umwandeln kann. Das kann natürlich nicht toleriert werden und so ziehen zwei Jungen los, die Pläne des Wissenschaftlers und seiner Organisation zu stoppen.

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Schnick-Schnack-Schnuck of doom!

Wer ein ausgefeiltes, raffiniertes Kampfsystem erwartet, der wird mit "Dinosaur King" enttäuscht. Statt einem umfangreichen Attackenrepertoire wie in Pokémon oder anderen Monsterspielen wird hier mit einem simplen Schere-Stein -Papier Spiel ermittelt, welcher Dino angreifen darf. Mit jedem Symbol ist eine Attacke verknüpft und derjenige, der die vorrangehende Partie gewinnt, darf seinen Angriff ausführen. Das klingt zunächst vielleicht etwas dämlich, aber es beugt dem simpelen "Angriff-Gegenangriff" Prinzip aus Pokémon vor. Raffinierte Kampfstrategien sind hierbei natürlich nur insoweit möglich, wie Schere-Stein -Papier es zulässt. Aber wer es ab und zu mal spielt weiß, dass selbst das nicht unbedingt wenige sind.

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