Vorschau Elements of Destruction

von Henrik Haumann (10. Oktober 2008)

Ihr kommt nach Hause und hattet einen harten Tag. Ihr seid von der Schule oder der Arbeit komplett kaputt, gereizt und voller überschüssiger Wut, die ihr irgendwo abreagieren müsst. Als Ausgleich bastelt ihr also ein paar Tornados und Erdbeben, die ihr über einer Großstadt wüten lasst, um sie somit komplett auszulöschen. Klingt gut, oder? Nun, mit "Elements of Desctruction" verspricht uns Publisher THQ, dass genau das möglich ist. Aber kann ein Spiel, in dem man ausschließlich Naturgewalten dirigiert, wirklich Spaß machen?

Das Wetter für nächste Woche... Äh... Ich muss los.Das Wetter für nächste Woche... Äh... Ich muss los.

Volle Breitseite

Die Story spielt bei "Elements of Destruction" eher eine untergeordnete Rolle. Ihr seid ein verrückter Wissenschaftler, der aus den üblichen Gründen für verrückte Wissenschaftler diverse Naturgewalten beschwört. Sicher, besonders raffinierte Storykost wird hier nicht geboten. Andererseits stellt sich auch die Frage: Ist das wirklich nötig? Tetris hatte auch keine Story, genauso wenig wie Pac-Man, aber dennoch sind es Spieleklassiker, die einfach aufgrund ihres Prinzips Spaß machen. Selbstverständlich spricht "Elements of Destruction" eine etwas sadistischere Ader an als diese beiden Spieleklassiker, aber das alleine muss ja noch nichts heißen. Die Idee jedenfalls, eine personifizierte Naturgewalt zu spielen, ist so erfrischend wie neu und beinhaltet, ob mit oder ohne Story, sicherlich einiges an Potenzial.

Und da dachte man, schlimmer geht es nicht mehr...Und da dachte man, schlimmer geht es nicht mehr...

KA-BUMM!

Auch zum Thema Steuerung lässt sich einiges sagen. So wird, für den DS typisch, das Meiste über den Touchscreen geregelt. Das ist natürlich keine überragende Neuigkeit und wird wohl niemanden vom Hocker reißen. Weitaus überraschender kam da doch schon die Ankündigung, dass man einige der Naturgewalten, etwa den Tornado, mittels des Mikrofons anpusten kann, um somit weitaus mehr Kraft zu erzeugen. Das klingt schon vielversprechender, auch wenn ich mich unwillkürlich an den bösen Wolf aus den drei kleinen Schweinchen erinnert fühlte, der ihre Häuser immer wieder umpustet. Ein wenig Böser-Wolf-Flair wird dabei sicherlich aufkommen, keine Frage, aber inwieweit es einen dann wirklich ergreift, das bleibt abzuwarten

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