Test Das verrückte Labyrinth

von Salome Schüle (11. Oktober 2008)

Vorsichtig späht Alok den Gang hinunter. Rechts und links von ihm erheben sich die mächtigen Mauern des Gewölbekellers. Dort unten kann er ihn erkennen, einen dieser mysteriösen Schätze - diesmal ein Salamander, reglos sitzt er da. Auf einmal erzittert die Erde. Alok hört ein Scharren, ein Knarzen. Gerade noch rechtzeitig springt er zurück. Erschrocken starrt er auf die Wand, die sich langsam vor ihm in den Gang schiebt und den Weg versperrt. Wumm - mit einem dumpfen Krachen verschließt sich der Durchgang. Doch noch gibt es Hoffnung, denn Alok befindet sich mitten im "Verrückten Labyrinth".

Je mehr Gegner ihr habt desto schwieriger wird das SpielJe mehr Gegner ihr habt desto schwieriger wird das Spiel

Flexible Gänge

Den meisten wird der Titel in Form eines bekannten und beliebten Brettspiels bereits bekannt sein. Das Spielprinzip ist recht simpel. Euer Ziel ist es Schätze zu finden, die ihr angezeigt bekommt (im Brettspiel durch Karten). Diese sind auf dem Spielplan, einem Gewirr aus Gängen, mit Ecken, Biegungen und Sackgassen verstreut. Um zu euren Schätzen zu gelangen, dürft ihr das Spielfeld, das aus lauter einzelnen quadratischen Kärtchen aufgebaut ist, mit dem jeweils überflüssigen Kärtchen so verschieben, dass ihr weiterkommt. Bei jedem Spielzug verschiebt ihr zuerst das Spielfeld und dürft danach noch soweit laufen wie ihr wollt oder könnt. Sobald ihr einen Schatz erreicht habt, deckt ihr die nächste Karte auf. Gewinner ist derjenige, der zuerst alle seine Schätze geborgen hat.

Der untere Teil des NDS, hier seht ihr das LabyrinthDer untere Teil des NDS, hier seht ihr das Labyrinth

Eins zu eins

Die Umsetzung auf dem DS ist sehr gut gelungen. Während ihr auf dem oberen Bildschirm euch und eure Gegner mit der jeweiligen Anzahl an Schatzkarten, sowie den momentan zu findenden Schatz angezeigt bekommt, seht ihr auf dem unteren Bildschirm das Spielfeld sowie am linken Rand das Kärtchen, das euch zur Verfügung steht, um das Spielfeld zu verschieben. Via Touchpen könnt ihr es per Buttondruck drehen, oder einfach durch Berührung des Bildschirms an der entsprechenden Stelle ins Spielfeld schieben. Alles funktioniert einwandfrei. Der Sound lässt sich als fröhliches Hintergrundgedudel bezeichnen und geht in Ordnung. Auch die Grafik, an die bei einem derartigen Spiel keine allzu hohen Anforderungen gestellt werden, ist gelungen. Das DS- gleicht dem Brettspiel eins zu eins. Erfreulicherweise findet ihr noch andere Szenarien, wie chinesisches Flair oder ägyptische Labyrinthe - die sich aber hauptsächlich in der Farbwahl und den Schätzen unterscheiden.

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