Test Deep Fighter

von peter (05. Oktober 2000)

Mit "Deep Fighter" hat Ubi Soft einen Unterwasser-Shooter auf den Markt gebracht, der Titeln wie "X-Wing" ähnelt. Doch mit einem gravierenden Unterschied: Die Szenerie ist nicht der Weltraum, sondern eine Unterwasserwelt. Du als Pilot diverser U-Boote musst dabei einer menschlichen Zivilisation helfen. Oberstes Ziel ist die Fertigstellung eines gigantischen Mutterschiffes, das alle aus den feindlichen Gewässern heraus transportieren kann. Ob sich die harte Arbeit lohnt, erfährst du in unserem Review.

Die Basis - aber nur ein kleiner TeilDie Basis - aber nur ein kleiner Teil

Wenn es nur darum ginge, das Mutterschiff zu bauen, würde das Spiel schnell an Reiz verlieren. Aber es ist sehr viel mehr zu bewältigen, als Rohstoffe zu sammeln und zur Basis zu transportieren. Hin und wieder tauchen Angreifer der finsteren Schattenbande wie aus dem Nichts auf und schlagen empfindlich zu. Da ist es nur logisch, dass wir als angehende Piloten der Streitkräfte ausrücken und dem Gegner die Zähne zeigen müssen. Es ist durchaus einfach, den Gegner tödlich zu treffen: Man setzt sich hinter ihn, wartet bis der Sucher das Ziel erkannt hat und drückt zwei Mal ab. Die beiden Torpedos treffen ihr Ziel mit absoluter Genauigkeit von alleine. Diese zwei Treffer legen jedes normale Schiff lahm.

Schöne Landschaft unter WasserSchöne Landschaft unter Wasser

Schwieriger wird es da schon bei den mutierten Unterwasser-Lebewesen, die zwischendurch immer wieder als eine Art "Endgegner" auftauchen. Im Kampf gegen diese Viecher wird manchmal der Schwierigkeitsgrad durch eine eingeschränkte Bewegungsfähigkeit vergrößert. Man wird dadurch stark beim Ausweichen und Fliehen vor Angriffen gestört, zum Teil unverständlich. Trotzdem sind diese Gegner zu schlagen, man muss nur einmal ihr Angriffsmuster durchschaut haben - dieses ändern sie nicht, wenn der Kampf wiederholt wird.

DIE Energiequelle: Thorium-KristalleDIE Energiequelle: Thorium-Kristalle

Sollte man den Kampf allerdings verlieren, das U-Boot also zerstört werden, muss man unter Umständen wieder weit zurück im Spiel. Denn die Speichern-Funktion ist auf ganz bestimmte Punkte im Spiel beschränkt (üblicherweise am Ende oder Anfang einer Mission oder nach einem der "Endgegner"). Wenigstens wird an diesen Punkten automatisch gespeichert, man bekommt diesen Vorgang sogar mittels eines Diskettensymbols angezeigt. Leider sind manche Spielpassagen zwischen den Speicherpunkten zu lang und aufwändig zu durchspielen, so dass ab und zu einem die Lust vergehen kann, wieder von vorne anzufangen.

Rohstoffabbau voll automatischRohstoffabbau voll automatisch

Grafik: Ein großes Lob verdient die Grafik für ihre flüssige Darstellung und liebevolle Gestaltung. Wie in einer echten Unterwasserwelt schwimmen auch hier verschiedene Fische herum, zum Teil einzeln, zum Teil in Schwärmen. Auch Krebse, Seespinnen und ähnliche Bodentiere sind vorhanden. An Pflanzen reicht die Palette von Korallen bis zum Seetang, der sich in der Strömung bewegt. An Schatten wurde ebenfalls nicht gespart: Auf Wunsch kann das vom Himmel einfallende Sonnenlicht mit berücksichtigt werden. Auch auf einem etwas betagteren System ist die Anzeige trotz der vielen Details flüssig, wer dennoch Probleme haben sollte, kann die rechenintensive Schattengenerierung reduzieren.

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