Test Facebreaker K.O. Party: Spielspaß-Tiefschlag

von Martin Pluschke (25. November 2008)

Mit dem neuen Label EA Freestyle und dem Erstlingswerk "Facebreaker K.O." soll der schwächelenden Boxsportszene auf den Konsolen wieder neues Leben eingehaucht werden. Im Gegensatz zu der "Fight Night"-Serie, deren Schwerpunkt und auch Stärke in der Simulation liegt, verlässt EA Freestyle mit dem "Facebreaker K.O." die altbewährte Simulationsschiene und bringt (wieder) echtes Arcade-Feeling in den Ring.

Der Schlag ist aufgeladen - bereit zum Angriff.Der Schlag ist aufgeladen - bereit zum Angriff.

Comicstyle statt Realismus

Dass sich "Facebreaker K.O." selber nicht so ernst nimmt, ist schon auf der Packung ersichtlich. Anders als bei der alteingesessenen Boxsport-Simulations-Serie "Fight Night" setzt "Facebreaker K.O." sowohl spielerisch als auch grafisch auf Arcade. Euch erwarten also statt fotorealistischen Boxern liebevoll überspitzt dargestellte Charaktere, die einen schon im Vorfeld ein Schmunzeln entlocken können. Vom grobschlächtigen Molotov bis hin zu dem eleganten feingliedrigen Latin Lover Romeo bietet "Facebreaker K.O." eine vielfältige Auswahl an zwölf unterschiedlichen Kämpfern mit einzigartigen Attributen und einem individuellen Kampf-Stil. Genauso schräg wie die einzelnen Charaktere sind auch die Kampf-Schauplätze. Die Kämpfe finden unter anderem in einer Irrenanstalt oder einer Piratenhöhle statt, wobei jeder Schauplatz seine ganz eigene Atmosphäre mit dem ein oder anderen Gadget zu bieten hat.

Die herrlich überzogenen Kämpfertypen sind auch grafisch gut in Form.Die herrlich überzogenen Kämpfertypen sind auch grafisch gut in Form.

Hoher Schwierigkeitsgrad

Ihr habt bei "Facebreaker K.O." die Möglichkeit, im Karrieremodus dem amtierenden Champ zu zeigen, wo der Hammer hängt. Um an die insgesamt vier Meistergürtel zu kommen, heißt es aber erst einmal in diversen Vorkämpfen das Recht zu erprügeln, dem Titelverteidiger eins auf die Lichter zu geben. Auch wenn wir selbst im einfachsten Schwierigkeitsgrad teilweise richtig zu tun hatten, um unsere Gegner zu bezwingen, täuscht das nicht darüber hinweg, dass der Karrieremodus nicht wirklich umfangreich ist.

Bevor ihr im Karrieremodus nach den Gürteln greift, empfiehlt es sich daher ins Gym zu gehen und euch hier erst einmal mit der nicht so einfachen Steuerung vertraut zu machen. Die Kampfmechanik bei "Facebreaker K.O." ist bewusst arcadelastig ausgelegt und hat seinen Schwerpunkt bei schnellen und direkten Schlägen. Durch unterschiedliche Moves und Schläge könnt ihr die ultimativen Combos wie Ground, Bone, Sky und natürlich den ultimativen Namensgeber ausführen - den Facebreaker. Neben dem Trainingsmodus und dem Karrieremodus habt ihr natürlich auch den klassischen Versus Modus zur Verfügung, für einen schnellen Direkteinstieg ins Spiel.

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