Test NFS Undercover: „Most Wanted 2.0“?

von Moritz Hornung (23. November 2008)

Maulwurf, Ratte, Wurm... die meisten Bezeichnungen für verdeckte Ermittler sind nicht gerade schmeichelhaft. Dabei kann dieser Beruf sehr sexy sein: In Edelsportwagen eine Schmugglerbande auseinander nehmen und dabei einen Pfad zerstörter Streifenwagen hinter sich lassen - das klingt nach Spaß und "Need for Speed".

Wenn so der Polizistenalltag aussieht, habe ich den falschen Beruf gewählt...Wenn so der Polizistenalltag aussieht, habe ich den falschen Beruf gewählt...

"Klappe... und Action!"

In "Need for Speed Undercover" verschlägt es euch als Polizist in die fiktive Stadt "Tri-City". Wie es der Zufall (oder das Klischee) so will, sind die Fahrer der lokalen Straßenszene nicht nur an Rennen interessiert. Im Hintergrund laufen krumme Dinge wie Autoklau und Schmuggelei ab. Gut für euch, denn der Staat gibt euch die Lizenz zum Gummi geben - ohne Rücksicht auf Verluste. Hauptsache ihr liefert Beweise und bleibt in eurer Rolle als Street-Racer.

Die Story wird durch reale Filmsequenzen erzählt, in denen die Schauspieler direkt in die Kamera sprechen. Das ist aber auch schon das spektakulärste an den Videos - da sich als Kulissen ein Büro und ein dunkler Hinterhof abwechseln, gibt es leider keine Live-Action mit den (echten) Autos zu sehen. Hier übernehmen Zwischensequenzen aus dem eigentlichen Spiel, die deutlich spannender und Hollywood-reif inszeniert sind.

Zwischen Polizeiwagen und mobilen Zielscheiben sehen "NFS"-Fahrer keinen großen Unterschied.Zwischen Polizeiwagen und mobilen Zielscheiben sehen "NFS"-Fahrer keinen großen Unterschied.

Von Rennen zu Rennen

In der Übersichts-Karte von Tri-City sind die verfügbaren Rennen und Events eingetragen. Ihr müsst aber nicht zu jedem Startpunkt gondeln wie bei "Midnight Club" oder "Burnout Paradise", sondern könnt sie direkt starten. Viel gibt es in der Stadt auch nicht zu entdecken, wie bei "Need for Speed Most Wanted" sind die vielen Abzweigungen vor allem als Fluchtwege während den Polizeiverfolgungen gedacht.

Neben diversen Rennmodi, die mit Geldgewinnen locken, gibt es wieder die Polizeiverfolgungen. Eine bestimmte Anzahl Streifenwagen zerstören oder Sachschaden anrichten - wozu das Ganze? Damit ihr euren Ruf bei den Verbrechern steigert und dadurch im "Fahrerlevel" aufsteigt. Dieser schaltet Events frei und verbessert eure Fähigkeiten des neuen, Rollenspiel-ähnlichen Fertigkeiten-Systems, welches euch bessere Fahreigenschaften und Händlerrabatte gewährt.

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