The Chronicles of Spellborn (Online)
Test
Spellborn: Rollenspiel mal anders
Hochs und Tiefs
Die Qualität der Grafik ist sehr unterschiedlich. Auf der einen Seite sind die Landschaften zwar fantasievoll gemacht, aber insgesamt ist doch alles ziemlich karg und düster. Bodenpflanzen gibt es nur sehr wenige, die meiste Zeit ist der Untergrund sandig und unbewachsen.
Auf der anderen Seite kommen dadurch die wirklich schön gemachten und farbenfrohen Zauber- und Kampfanimationen gut zum Vorschein. Untermalt wird das Ganze von einer stimmigen Hintergrundmusik, komponiert von Jesper Kyd, der schon die Soundtracks zu Hitman oder Assassin's Creed gemacht hat.
Fazit
von Frank Hinken
Irgendwie dreht sich bei "The Chronicles of Spellborn" alles nur ums neue Kampfsystem. Und gerade dabei denke ich, das dieses actionlastige Rumgehoppse auf Dauer anstrengend und ermüdend sein wird. Es verlangt einfach viel zu viel Konzentration. Außerdem kann ich durch dieses Fertigkeitendeck nicht immer das machen, was ich will. Ich muss meine Angriffe auf die Slots verteilen, und gehe damit immer einen Kompromiss ein. Die volle Palette meiner Fertigkeiten steht mir nie zur Verfügung. Der Rest des Spiels, wie der Handel oder das Handwerk, was ein fester Bestandteil eines jeden Rollenspiels sein sollte, kommt leider ziemlich kurz. Und durch die nicht mehr vorhandene Jagd auf neue Ausrüstungen geht ein gutes Stück Langzeitmotivation verloren. Alles in Allem spricht "The Chronicles of Spellborn" wohl nur eine kleine Zielgruppe an.
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