Test Naruto - Ultimate Ninja Storm - Seite 2

Mancher Gegner bereitet Naruto Magenschmerzen.Mancher Gegner bereitet Naruto Magenschmerzen.

Ich werde niemals aufgeben!

Für jede erledigte Mission gibt es als Belohnung Gegenstände, die einem das Überleben in der Welt erleichtern. Ab und zu lernt man sogar neue Spezialangriffe lernen, die zwar relativ schwer anzuwenden sind - sobald das aber klappt, wird man mit hervorragenden Animationen und Spezialeffekten belohnt.

Grundsätzlich lohnt es sich also, diese Missionen anzugehen, da man sich dadurch das Leben im späteren Spielverlauf deutlich erleichtert. Wie in Ubisofts "Naruto : The Broken Bond" auf der 360 kann man auch hier verschiedene Aspekte des Kämpfers ausbauen. Mehr Schaden durch Spezialfähigkeiten oder vielleicht doch lieber die Waffe ausbauen? Das sind die Fragen, auf die es im Ninja-Leben ankommt.

Ob er jemals wiederkommt?Ob er jemals wiederkommt?

Grafik toll, Animationen toll, aber...

So schön die Grafik stellenweise auch ist, mit den 360-Narutos kann sie meistens nicht ganz mithalten. Zu gut ist die von Ubisoft verwendete Grafik-Engine. Konoha wirkt nicht ganz so bunt und bevölkert wie auf der Xbox 360. Trotzdem ist die Grafik als sehr schön einzustufen, und die Animationen sind nicht schlechter als in der Serie im Fernsehen.

In einem Punkt schlägt das PS3-Naruto seinen 360-Konkurenten um Längen: die Bossfights. Hier kämpft man gegen riesige Endgegner, welche die Grafikprozessoren der PS3 richtig gut ausnutzen und atemberaubende Spielsituationen hervorzaubern. In diesen Szenen ist wirklich auf dem gesamten Bildschirm etwas los.

Setzt der Spieler Spezialfähigkeiten ein, wird das stets imposant dargestellt.Setzt der Spieler Spezialfähigkeiten ein, wird das stets imposant dargestellt.

Missionsdesigner müssen nachsitzen

Das größte Problem des Spiels ist seine fehlende Abwechslung. Die Missionen langweilen mit oftmals gleichen Aufgaben. Es gibt durchaus Nebenaufträge, die auch Spaß machen, diese sind aber in der Unterzahl, die meisten sind im Stile von: "suche mir x mal den Gegenstand y". Dieses Problem hat die Hauptmission nicht, da sie exakt die Geschichte aus der Zeichentrickserie nacherzählt und für Fans somit allein schon ein Kaufgrund sein sollte.

Ein weiteres Ärgernis ist, dass man in dieser Version von Naruto nicht das Konoha-Dorf verlassen kann. Zwar ist das Dorf sehr liebevoll umgesetzt worden und man sieht ständig Orte, die man aus der Zeichentrickserie kennt, trotzdem hätte es der Abwechslung gut getan, ein paar Locations mehr in das Spiel einzubauen.

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