Vorschau The Crossing: Multi kreuzt Solo

von Anton Voß (12. Dezember 2008)

Die Entwickler der Arkane Studios widmen sich derzeit einem Titel, der mittels Verschmelzung von Mehr- und Einzelspieler-Erlebnissen deutlich aus dem "Shooter-Alltagsbrei" hervorstechen soll. Tempelritter und französische Polizeieinheiten spielen dabei die Hauptrolle. Doch wie und warum kommt diese kuriose Gesellschaft zustande?

Die mittelalterliche Welt.Die mittelalterliche Welt.

Von Templern und Gesetzeshütern

Wenn man von Rittern und mittelalterlicher Bewaffnung im Zusammenhang mit einem PC-Spiel erfährt, schließt man erfahrungsgemäß auf 3rd-Person-Action. Fest steht allerdings, dass die Arkane Studios mit "The Crossing" an einem Ego-Shooter arbeiten, in der sich euer Protagonist durch zwei unterschiedliche, fiktive Welten kämpft. In beiden handelt es sich um die Stadt Paris, jedoch in unterschiedlichen Epochen.

In einer liefert ihr euch in der Zeit um 1307 mit den Anhängern des Templerordens nette Scharmützeln, denn ganz anders als aus der Geschichte bekannt, sind sie in diesen Jahren zum totalitären Machtinstrument geworden.

Im modernen Paris dagegen, das sich mehr oder weniger im bürgerkriegsähnlichen Zustand befindet, ergreift ihr Partei für Polizisten, Rebellen oder Tempelritter. Denn auch Templer agieren in der modernen Metropole, da sich beide Parallelwelten überlagern.

Die Rolle der Polizei aus der Ego-Sicht.Die Rolle der Polizei aus der Ego-Sicht.

Single- trifft auf Multiplayer

Wenn beide Spielvarianten zusammentreffen, nennt sich das laut den Arkane Studios "CrossPlayer", wie es bereits auch veranschaulichend im ersten offiziellen Trailer von "The Crossing" geschildert wurde. Doch wie diese Mixtur aus Spieler-Erlebnissen im Spielverlauf aussehen soll, ist umso interessanter. Der Hergang der Kampagne ist in gewohnten, linearen sowie auch mehrspielertauglichen Maps aufgegliedert, die unterschiedlich angeordnet sind.

Während ihr im konventionellen Einzelspielerlebnis KI-Gegner umnietet, damit die Story voranschreitet, liefert ihr euch ebenso häufig, alleine oder mit Kameraden, Gefechte mit echten Spielern. Der Mehrspielerpart ist somit ein wesentlicher Bestandteil der Kampagne. Steht also eine Multiplayerschlacht an, so wird automatisch nach einem passenden Server mit entsprechender Map gesucht.

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