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Dragonball Z: Kamehameha trifft PS2

Gefühlte hundert Spielumsetzungen gibt es von "Dragonball Z" - und alle erzählen die gleiche Geschichte. Dass die Story also nicht alles an einem Spiel ausmacht, beweist diese Serie sehr trefflich. Mit "Infinite World" wird die Saga nun abgeschlossen, zumindest auf der PS2. Fraglich ist nun, ob damit ein würdiger Abschluss gefunden ist, oder das Spiel letztlich ein dahinsiechendes Ende präsentiert. Von Thomas Bruckert

18. Dez 2008

Finito für die PS2

Fragezeichen weisen euch den Weg, wo ihr später hin müsst. Ihr spielt Stück für Stück frei.

Dragonballs, Saiyajins, SonGoku, (ehemalige) Feinde und (zukünftige) Freunde - wer hier, warum, mit wem und gegen wen kämpft, ist Stoff für eine Buchsammlung, die in ihrer epischen Länge den Brockhaus sprengen würde. Und diesen mehrbändigen Roman wird's hier auf Spieletipps nicht zu lesen geben. In "Dragonball Z: Infinite World" spielt ihr die ganze Geschichte von Dragonball Z und GT nach. Aufgepeppt wird das Ganze durch Minispiele, in denen ihr eher gegen die Zeit, als gegen Gegner kämpft.

Kämpfe und Minispiele geben sich die Klinke in die Hand

Rückkehr des Schlangenpfades - am weit entfernten Ende wartet Meister Kaio.

Sowohl durch die Kämpfe, als auch durch die Minispiele, verdient ihr Zeny. Mit denen macht ihr euren Charakter stärker oder schaltet Dinge im Spiel frei. Im sogenannten Kriegerraum kauft ihr dann Fähigkeiten und Gegenstände, die euch in späteren Duellen zur Verfügung stehen. Im Kampf habt ihr nur eine begrenzte Anzahl Skills, die ihr zusätzlich aktivieren könnt. Ihr müsst euch also entscheiden, welche Fertigkeiten ihr nun aktiviert und welche nicht. Dadurch werden verschiedenartige Spielstile unterstützt.

Ebenfalls angenehm ist der wählbare Schwierigkeitsgrad vor jeder Mission. Leicht, normal oder schwer entscheidet darüber, wie anspruchsvoll die Kämpfe und Minispiele werden. Interessant hierbei ist nur, dass Kämpfe bei hohem Schwierigkeitsgrad leichter zu bestehen sind, als bei niedrigem. Das verdutzte uns.

Voll auf die Zwölf

Vegeta würde auch locker einen Spagat schaffen.

In den Kämpfen selbst stellt sich schnell heraus, dass ihr mit bloßer Haudrauf-Taktik nicht lange bestehen könnt. Denn Clou in den Kämpfen sind Ausweich-, Konter- und Teleportationskräfte, die dann aktiv werden, wenn jemand angreift. Ihr müsst nur im richtigen Moment die richtigen Tasten drücken und könnt dann eurem Gegner in den ungeschützten Rücken boxen.

Neben körperlicher Kraft habt ihr auch Superkräfte und schießt je nach Charakter geballte Energie auf eure Widersacher. In Super-Saiyajins könnt ihr euch natürlich auch verwandeln. Die größte Herausforderung in den Kämpfen ist also, die richtige Mischung aus Superkräften, Ausweichen und der klassischen physischen Stärke zu finden. Das dauert.

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