Test

Animal Crossing: Macht die Stadt unsicher!

Eigentlich reicht allein die Nennung des Titels und alle wissen Bescheid, was gemeint ist. "Animal Crossing", ein weltweiter Erfolg, verzaubert die Spielermassen mit seinem kindlichen Charme und den immer wiederkehrenden Aufgaben. Auf der Wii versucht "Let's go to the City" Neulinge wie auch eingefleischte Animal-Crossing-Fans in den Bann zu ziehen. Von Sandra Friedrichs

24. Dez 2008

Gewohnter Spielablauf

Die Umgebung richtet sich nach den Jahreszeiten und bringt neue Möglichkeiten wie auch Hindernisse.

Nachdem ihr euren Charakter und eure Stadt benannt habt, werdet ihr in die Siedlung kutschiert und begrüßt. Doch jeder fängt einmal klein an: So zieht ihr in ein sehr enges Haus und müsst dazu einen Kredit beim Waschbären Tom Nook aufnehmen. Der hilft auch, euch ein wenig in der Stadt zurechtzufinden, indem ihr Lieferungen an Nachbarn übergeben müsst. Die Stadtbewohner empfangen euch mit offenen Armen und geben Tipps für euer Alltagsleben oder fragen nach Rat.

Um weiterhin Geld zu bekommen, sammelt ihr Obst, angelt Fische, fangt Insekten oder verkauft Fossilien. Diese könnt ihr aber auch dem Museum spenden, das nur von euch gefüllt werden kann. So ist es euch freigestellt, ob ihr das Museum mit Fossilien, Gemälden et cetera vervollständigt, oder ob ihr Geld eintreibt, um eure Schulden zu begleichen. Das ist alles aus den Vorgängern bekannt, aber was hat es mit der neuen Großstadt auf sich?

Die "Großstadt" gleicht einem kleinen Marktplatz

Dr. Samelts Show ist zwar nichts lustig, aber wenigstens könnt ihr neue Emotionen lernen.

Was mögen wir uns alles unter einer Großstadt vorstellen. Alles, aber keine Plaza, wie wir es in diesem Spiel vorfinden. Dort vertreibt ihr euch die Zeit in den Geschäften, aber es gilt: ohne Moos nichts los. Eine neue Frisur gefällig, oder wollt ihr so aussehen wie euer Mii? Diese Idee könnt ihr im Friseursalon weiter verfolgen. Neben der luxuriösen Einkaufsmöglichkeit bei "Grazias Grazie" für Kleidung und Wohnartikel, könnt ihr auch eine Wahrsagerin aufsuchen, die schwammig eure rosige Zukunft sehen will.

Oder ihr schaut beim Auktionshaus vorbei, wo an bestimmten Tagen rare Gegenstände erworben werden können. Nehmt an Wettbewerben bei der Akademie des schönen Hauses teil und dekoriert ein Musterzimmer nach den jeweiligen Vorgaben. Euch dürfte auch das Theater mit dem humorlosen Dr. Samelts interessieren, wo ihr neue Emotionen lernen könnt, die euch dann im Chat zur Verfügung stehen.

Freunde treffen mal anders

Wenn Freunde euch besuchen, kommt gleich etwas Abwechslung in eure Stadt.

Doch irgendwann wird das alles einmal langweilig und ihr habt den Wunsch, etwas anderes zu sehen. Besucht einfach euren Freund mithilfe des Freundescode und blickt in seine Stadt. Dort habt ihr die Möglichkeit, andere Obstsorten zu pflücken und in eurer Stadt zu pflanzen oder seltene Fossilien auszugraben. Seid ihr aber jemand von der kommunikativeren Sorte, könnt ihr natürlich mit eurem Freund chatten. Dies funktioniert eher umständlich mit der Wii-Fernbedienung, deswegen empfehlen wir eine USB-Tastatur.

Wollt ihr aber die Stimme eures Chatpartners hören, bietet sich die Nutzung des Wii Speak an: Ein Mikrofon, das auf eure Sensorleiste gestellt wird - es funktioniert einwandfrei. Doch einen Haken hat dieser Online-Modus: Ihr müsst den Freundescode, Nickname und Stadtname eures Mitspielers kennen, ansonsten werdet ihr nicht hineingelassen.

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