Vorschau Project Origin: Rückkehr der Horror-Göre

von Mark Heywinkel (24. Dezember 2008)

Aliens, Untote und Monster schocken Zocker schon lange nicht mehr. Aber wenn dunkelhaarige Mädchen aus der Dunkelheit humpeln, ist vor den Bildschirmen wieder Gänsehaut angesagt.

Immer für einen Schock zu haben: Alma Wade.Immer für einen Schock zu haben: Alma Wade.

Rückkehr der Horror-Gören

Jedes Jahrzehnt hat seine Angsteinflößer: Die 30er hatten den Riesenaffen Kong, die 90er wurden von scharfklauigen Sauriern und einem mordenden Clown unsicher gemacht - und in diesem Jahrzehnt halten eindeutig kleine, dunkelhaarige Mädchen das Horrorzepter in Händen. 2002 trieb im Kinofilm "The Ring" ein untotes Mädchen mithilfe eines Videobandes Jugendliche in den Tod, im Horror-Ego-Shooter FEAR musstet ihr 2005 den paranormalen Machenschaften der kleinen Alma Wade auf den Grund gehen.

Und weil die Gören so effektiv für Grusel gesorgt haben, sind sie noch immer im Einsatz: 2004 gab's "The Ring 2" und 2009 laden euch auch die Monolith-Entwickler zu einem Wiedersehen mit Alma Wade ein. Nach einigen Streitigkeiten um Namensrechte soll in "F.E.A.R. 2: Project Origin" endlich die Story um die Spezialeinheit First Encounter Assault Recon fortgesetzt werden.

Horror im Labor: Nichts für Spieler, die kein Blut sehen können.Horror im Labor: Nichts für Spieler, die kein Blut sehen können.

Furcht und Furore

Als namenloses Mitglied besagter Spezialeinheit musstet ihr in "F.E.A.R." eine Stadt nicht nur von Supersoldaten säubern, sondern vorrangig die kleine Alma Wade bekämpfen, die über Jahre in einem Laboratorium festgehalten worden war und mit ihren telepathischen Fähigkeiten für Furcht und Furore sorgte. Doch anstatt das untote Biest zur Hölle zu schicken, entkam es euch am Ende vom ersten Teil. Nun müsst ihr also erneut auf Mädchenjagd gehen.

Dieses Mal in der Rolle des Delta-Force-Anführers Michael Becket. Gewohnt brutal ballert und kloppt ihr euch mit eurem Team oder allein durch dunkle Gänge und eine apokalyptische Stadtszenerie, um den Chef der geheimen Forschungseinrichtung Armacham Technology Corporation dingfest zu machen. Wie im ersten Teil stellen sich euch dabei clevere Computersoldaten und Horrorszenen mit Herzstillstandgarantie in den Weg.

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Was baumelt denn da?

Und derer gibt es wieder eine Menge: Dazu trägt vor allem eine überarbeitete Jupiter-Extended-Engine in Kombination mit der Havok-Physik-Engine (ebenfalls verwendet in Diablo 3 oder Fallout 3) bei, mit deren Hilfe aus baumelnden Lampen oder Kisten schreckliche Schattengestalten werden. Aber auch das mal schmale, dann wieder weite Leveldesign fällt großzügiger aus als noch im ersten Teil und macht die Welt weniger linear und noch angsteinflößender.

"F.E.A.R." zeichnete sich vor allem durch die schlaue KI der Gegner aus: Die Supersoldaten sprangen in Deckung, sprengten Fenster und Türen und hechteten hindurch, um euch zu überraschen und auszutricksen. Auch in "Project Origin" sollen noch clevere Schurken auf euch lauern. Leaddesigner John Mulkey erklärte darüber hinaus, dass in "Project Origin" mehr unterschiedliche Gegnerarten auf euch warten als im Vorgänger.

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