Test Company of Heroes

von Michael Bartels (07. Oktober 2006)

Der zweite Weltkrieg musste schon zu oft als Hintergrundszenario für PC Spiele herhalten, so dass die meisten Spieler dieses Szenario nicht mehr sehen können. Leider ist auch Relic's neustes Spiel, "Company of Heroes" in diesem Bereich angesiedelt. Hoffentlich sind die spielerischen Qualitäten dieses Echtzeitspektakels so groß, dass man sich augenzwinkernd mit dem ausgelutschte Hintergrundszenario abfindet.

Ein Feuergefecht bei NachtEin Feuergefecht bei Nacht

Das kennen wir doch?

Scheinbar wollten die Entwickler von Relic das Ausgelutschteste aus einem ausgelutschten Hintergrundszenario übernehmen. Sie entführen euch wieder mal in eine der bekanntesten Schlachten des zweiten Weltkriegs dem D-Day, die Landung in der Normandie. Irgendwie drängt sich mir da schon die Frage auf, fällt den Entwicklern in diesem Bereich einfach nichts Neues mehr ein. Aber was solls, ihr kämpft euch in den 15 Missionen der einzigen Kampagne auf der Seite der Alliierten durch das Geschehen in der Normandie. Die Geschichte der tapferen Able-Kompanie wird anhand von sehr sehenswerten Zwischensequenzen zwar fabelhaft erzählt, aber trotzdem ist der Aufbau der Kampagne zwar solide aber ansonsten ist sie den Entwicklern nicht gerade vorbildlich gelungen. Es gibt z. B. keinerlei Identifikationscharakter anhand derer ihr in die Geschichte mit hineingenommen werdet. Dadurch kommt natürlich wesentlich weniger Atmosphäre auf. Außerdem ist die Herausforderung der Missionen sehr schwankend, die letzten zwei Missionen sind z. B. viel zu einfach. In diesen Bereichen wurden leider viele gute Möglichkeiten im Keim erstickt, schade eigentlich.

Brandgefährlich...Brandgefährlich...

Simpler Basisbau

Nein, "Company of Heroes" ("CoH") ist kein reinrassiges Taktikspiel, in dem es keinen Basisbau gibt. Strategiefans wird das spielerische System von "CoH" sehr bekannt vorkommen, und sie haben recht, das Ganze ist nicht neu. Es stammt sozusagen aus dem Vorgänger des Spiels aus gleichem Hause, aus "Dawn of War". Und ehrlich gesagt, erinnert mich "CoH" spielerisch sehr stark an dieses Spiel, denn spielerisch sind sie sich sehr ähnlich, der größte Unterschied besteht eigentlich nur im Hintergrundszenario. Aber kommen wir zur Sache, der Aufbaupart von "CoH" wurde ganz bewusst, äußerst simpel gestaltet. Die Alliierten kommen mit lediglich sechs Gebäuden aus, die dazu da sind Fahrzeuge und Einheiten zu erwerben. Diese könnt ihr zudem noch per Upgrades aufwerten. Das interessante an der Sache ist, dass ihr beliebig viele Häuser zu Kasernen umbauen dürft, die dazu dienen neue Infanterie Einheiten anzuheuern oder Verlust in der Gruppe wieder auszugleichen. Das ist wichtig, da ihr in "CoH" nicht einzelne Soldaten befehligt, sondern nur Gruppen. Eine Gruppe besteht dabei aus einem bis zu sechs Soldaten.

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