Test Legende des Jack Sparrow - Seite 2

2 auf einen Streich!2 auf einen Streich!

Die Gegner

In jeder Passage des Spieles gibt es versteckte Schätze, die am Ende eine neue Spezialattacke oder ähnliches enthalten. Aber man ist nicht nur auf den Nahkampf mit Degen und Säbel festgelegt, als Jack hat man die Möglichkeit Grogbomben zu werfen, um den Gegner in Brand zu setzen oder eine Feuerwand zu errichten. Will hingegen wirft mit Äxten und Elizabeth wirft mit Dolchen, die aber nicht weniger effektiv sind. Das Kämpfen beschränkt sich nicht nur auf untote Piraten, die die Küste unsicher machen, sondern es lauern einige Feinde mehr in der großen Lügengeschichte, mitunter auch Englische Soldaten, Eisdämonen, Riesenspinnen und anderes übles Gesindel wie Räuber oder Banditen. Diese erscheinen oft zahlreich, sind allerdings doch relativ dumm, bis auf die Endgegner, die es meist in sich haben und schon die ein oder andere Taktik abverlangen. Aber eins haben sie alle gemeinsam, sind sie besiegt hinterlassen sie alle Gold, das später wieder in Upgrades und stärkere Kombos investiert werden kann, um noch übler und fieser zu zuschlagen. Auch wenn "Fluch der Karibik" auf den ersten Blick wirkt wie ein simples Hack 'n Slay Spiel, ist oftmals doch Taktik wichtiger als ein mutiges wildes Vorpreschen.

Sogar gegen Samurais tretet ihr anSogar gegen Samurais tretet ihr an

Grafik und Sound

Die Grafik kann leider nicht so recht überzeugen, zwar sehen die Helden auf den ersten Blick den Originalen sehr ähnlich, aber sie sind oftmals viel zu eckig, was besonders in den Videosequenzen sehr auffällt, da es nicht mal eine einigermaßen gute Lippensynchronisation gibt. Das ist doch schon sehr schade, aber immer hin sind es die original Synchronisationsstimmen aus den Filmen. (TIP: wer die Charaktere in ihrer Originalstimme reden hören möchte, sollte seine PS2 im Hauptmenü auf English umstellen) Das geht auf der PS2 auch besser, da hätten die Entwickler ruhig mal nach Asien rüber schielen sollen und in Sachen Videosequenzen was abgucken können oder ein paar Filmsequenzen aus den Kinofilmen hätten hier eventuell auch noch das ein oder andere aufgepeppt. Die Schauplätze sind abwechslungsreich gestaltet und bieten viele zerstörbare Objekte, wie Kisten, Käfige oder Fässer. Schöne Details wie Silberadern in den Wänden der Mine oder üppige exotische Dschungelvegetation gibt es immer wieder zu sehen. Massenaufmärsche des Gegner würden imposant aussehen, wenn es bei vielen effektreichen Gefechten nicht so extrem ruckeln und das Bild häufig stehen bleiben würde. Der Soundtrack und die Geräuschkulisse sind jedenfalls sehr gut gelungen, so tötet die Musik einem auch auf Dauer nicht den letzten Nerv, und die Sprüche der Charaktere werden ebenfalls nicht zu schnell langweilig.

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