Vorschau Cursed Mountain: Angst und Schrecken für die Wii

von Sandra Friedrichs (19. Januar 2009)

Niemand würde leichtfertig auf die Idee kommen, den friedlichen Buddhismus mit einem Horrorspiel in Verbindung zu setzen. Doch genau das tut Deep Silver mit "Cursed Mountain", und die Entwickler schocken uns mit Zombiemönchen und allerlei anderen Untoten. Aber kann uns dieses Spiel auf der grafisch schlechten Wii überhaupt Angst einjagen?

Wie ein einsamer Ritter durchstreift ihr das Gebiet.Wie ein einsamer Ritter durchstreift ihr das Gebiet.

Auf der Suche nach dem verschollenen Bruder

Ihr schlüpft in die Rolle von Eric Simmons, der nach seinem Bruder sucht. Dieser war auf einer Expedition nach einem heiligen Artefakt und ist nun im Himalaja verschollen. So macht ihr euch auf den Weg, um den fiktiven Berg Chomolonzo, "The Sacred One", zu erreichen. Ihr müsst die Spitze erklimmen, die in 8.000 Meter Höhe liegt. Idyllisch fängt es in 5.000 Meter Höhe mit einem asiatischen Bergdorf und einem herrlichen Blick über die Landschaft an. Aber ihr seid schließlich nicht gekommen, um den Ausblick zu genießen. Also macht ihr euch auf den Weg zum Gipfel und bleibt dabei nicht unbeobachtet. Manchmal seht ihr in den Bergen sogar unheimliche Menschen - wenn wir sie so nennen können.

Was ist nun real?Was ist nun real?

Der Berg ruft

Keine Frage: Wenn ein Mensch große Höhen erreicht und der Sauerstoff knapp wird, sind Erschöpfung und Halluzinationen keine Seltenheit. Deswegen müsst ihr manchmal Verschnaufpausen machen und seht öfters durchsichtige Gestalten, die buddhistische Mönchenkleidung tragen. Ihr merkt aber schnell, dass diese Geister echt sind und sich auf euch stürzen, gar töten wollen. Doch bevor wir jemanden ins Jenseits schicken können, müssen wir zuerst die örtlichen Sitten kennenlernen. Im Buddhismus bleibt die Seele nach dem Tod im Bardo, eine Zwischenwelt, ehe sie ins Nirvana geleitet oder wiedergeboren wird. Hier scheint dieser Kreislauf nicht abgeschlossen zu sein und die Seelen leben so lange im Bardo, bis sie von ihrem Schicksal erlöst werden. Dafür seid ihr natürlich zuständig, nur wie kann man Untote töten?

Ihr könnt für diese Gestalten etwas Gutes tun: Sie aus ihrem Schicksal befreien.Ihr könnt für diese Gestalten etwas Gutes tun: Sie aus ihrem Schicksal befreien.

Wieso Waffen, wenn wir beten können?

Pistolen, Granaten und so weiter schaden den Geistern nicht, also müsst ihr buddhistische Rituale anwenden, kurz gesagt: Ihr betet für sie. Vorher habt ihr einen Kurs bei einem buddhistischen Mönch absolviert und könnt die Seelen mithilfe verschiedener Gesten auf ihren weiteren Weg schicken. Für die Ausführung müsst ihr eure Wii-FB und euren Nunchuck benutzen und die auftauchenden Symbole mit einer Handbewegung nachahmen. Ist dies geglückt, verschwindet eine schwarze Masse, die das Bardo signalisiert, und ihr habt eine Seele erlöst. Die Wii-FB ist aber unter anderem noch in Kletterpassagen von Nöten, da ihr so einen Eispickel in die Wand stoßen könnt, um Halt zu finden. Bei starken Stürmen müsst ihr gegenlenken und bei schmalen Felsgraten ausbalancieren. Ihr werdet von diesem Spiel sehr gefordert und es zieht euch nicht nur geistig, sondern auch körperlich in den Bann.

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