Test HdR - Eroberung - Seite 2

Selbst der Kampf gegen derart große Feinde spielt sich langweilig.Selbst der Kampf gegen derart große Feinde spielt sich langweilig.

Belanglose Daueraction

Jede Klasse besitzt natürlich bestimmte Fähigkeiten, die ihr geschickt einsetzen müsst. Leider wirkt die Steuerung des Helden unserer Meinung etwas überladen, zum Glück kommt ihr in der Regel mit zwei Standardangriffen und einer Spezialattacke recht weit, intuitiv ist die Bedienung aber nicht gerade ausgefallen. Zudem hatten wir mit etlichen Kollisionsfehlern und Kameraproblemen zu kämpfen, die das Vorankommen und genaue Treffen der Feinde erschweren. Den meisten Spaß hatten wir mit dem Krieger, da ihr dann einfach in die Feindeshorde hereinlaufen könnt und mit dem Schwert kräftig aufräumt. Die Hack&-Slay-Action spielt sich zudem wenigstens noch etwas gelungener als die Spielweise der anderen Klassen, ohne aber wirklich zu glänzen.

So schick wie auf den Bildern sieht das Spiel leider nicht aus.So schick wie auf den Bildern sieht das Spiel leider nicht aus.

Sound hui, der Rest pfui

Doch das ist ohnehin das große Problem von "Die Eroberung". Müsste das Spiel auf die "Herr der Ringe"-Lizenz verzichten, es würde absolut in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Aber selbst so habt ihr viele Schlachten der Filmvorlage schon anderswo deutlich unterhaltsamer gespielt, beispielsweise in dem Spiel zum zweiten Film ("Die zwei Türme"). Da die Karten merklich auf den Mehrspielermodus und das Zusammenspiel der unterschiedlichen Klassen ausgelegt sind, spielen sich die Missionen der Kampagnen fast komplett emotionslos, davon abgesehen ist die Grafik des Titels eine herbe Enttäuschung und absolut nicht NextGen-tauglich. Für die nötige Atmosphäre sorgt einzig der wuchtige Filmsoundtrack.

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