Test

Mirror's Edge: Tanz auf dem Drahtseil

17. Jan 2009

Ein Prinz auf Speed

Rote Flächen weisen den richtigen Weg.

Ihr spielt mit der jungen Faith eine der Runnerinnen. Eingebettet sind die Tempoverfolgungsjagden mit der Polizei zwar in eine Story, doch die Zwischensequenzen in Comicgrafik haben einen recht eigenwilligen Stil und werden erst zum Ende hin wirklich spannend. Doch das ist schnell vergessen, wenn ihr erstmal unterwegs seid. "Mirror's Edge" spielt sich dann nämlich wie ein hochmoderner Jump'n'Run-Titel. In einem Affenzahn lauft ihr über die Dächer und an Werbebanden entlang, hangelt euch an Kanten hoch oder wagt einen mutigen Balanceakt auf einem Seil. Das erinnert schon alles ein wenig an die "Prince of Persia"-Reihe, freilich auf Speed getrimmt.

Spring ´n´Lauf 2010

Aussicht genießen nach einem irren Stunt.

Die Steuerung bei den Sprüngen und anderen Aktionen klappt grundsätzlich sehr direkt und vermittelt ein tolles Geschwindigkeitsgefühl, das gilt gerade auch auf dem PC mit Maus und Tastatur. Allerdings erschienen uns Sprünge manchmal auch etwas ungenau zu sein. Da mussten wir schon so manchen weiten Sprung mehrmals ausführen, damit Faith endlich den Vorsprung zum Festhalten auf der anderen Seite erreichte. Auch das Greifen nach einem Rohr, an dem die Heldin hoch- oder herunterklettern kann, gestaltet sich schwierig, wenn ihr aus vollem Tempo lauft und springt. Das Hauptproblem ist aufgrund der Ego-Perspektive meistens, den richtigen Absprungpunkt zu erwischen.

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