Mirror's Edge (PC)
Test
Mirror's Edge: Tanz auf dem Drahtseil
Sterile Zukunftsvision
Eindrucksvoll ist die Optik des Spieles. Der sterile Look der Zukunftscity ist anfangs gewöhnungsbedürftig, aber durchaus gelungen. Die hohe Weitsicht begeistert, auch der Detailgrad stimmt. Das ändert sich aber, wenn ihr in Gebäuden oder in Kellergewölbe unterwegs seid. Während in letzteren alles viel zu dunkel gehalten ist, bekommt ihr in den Büroräumen der Wolkenkratzer fast einen Farben-Overkill. Als Gesamtkunstwerk ist die Grafik von "Mirror's Edge" aber einzigartig und sehenswert.
Fazit
von Jan Höllger
Auch nach dem zweiten Durchspielen ist "Mirror's Edge" für mich immer noch die Zukunft des Jump'n'Run-Genres. Ich muss nicht mehr mit einem ollen Klempner auf eigenartigen Kreaturen herumspringen und Münzen sammeln, da spricht mich das Szenario im neuen Spiel der "Battlefield"-Macher mehr an. Auch spielerisch geht "Mirror's Edge" erfreulich neue Wege, das Spielgefühl ist stellenweise einzigartig. Allein schon deshalb solltet ihr den Titel zumindest mal angespielt haben. Den ganz großen Durchbruch verhindern leider einige Mängel, die es auf der ansonsten solide umgesetzten PC-Version ebenfalls noch gibt. Der Schwierigkeitsgrad ist an manchen Stellen sehr unausgegoren und die Spielzeit ist überschaubar, letztlich muss ich bei dem Spiel aber auch etwas Abbitte leisten, denn anders als noch beim Test der Konsolen-Version bin ich inzwischen von "Mirror's Edge" vollkommen überzeugt, das Action-Jump'n'Run ist für mich sogar eines der besten Spiele des letzten Jahres, daher korrigiere ich die Wertung leicht nach oben und "Mirror's Edge" bekommt leicht verspätet seinen mehr als verdienten Award. Also gebt Faith eine Chance, der flotte Spielablauf macht wirklich süchtig.

Kommentare 
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