Test Ducati Moto: Vollgas mit geringem Spielspaß

von Gerd Schüle (16. Januar 2009)

Casey Stoner gewann 2007 mit einer Ducati die Motorrad-WM. Seit über 40 Jahren steht diese Marke für italienisches Design und kompromisslose, technische Performance bei Motorrädern. Atari hat mit "Ducati Moto" ein NDS-Spiel herausgebracht, bei dem sich alles um diese innovativen Motorräder dreht.

Die Desmosedici RR.Die Desmosedici RR.

Der italienische Traum

Besonders umfangreich ist die Widmung an den italienischen Traum für Motorradfans nicht ausgefallen. Lediglich elf offizielle Ducati-Motorräder sind im Spiel, unter anderem die geniale Desmosedici RR. Mit diesen Rennmaschinen könnt ihr euer fahrerisches Können auf 15 Strecken unter Beweis stellen. Allerdings gibt es nur fünf unterschiedliche Schauplätze mit jeweils drei ähnlichen Kursen. Herzstück des Spiels ist der Meisterschaftsmodus. Recht langweilig gestaltet sich hingegen der Modus Freies Spiel. Zu Beginn habt ihr hier nur ein Motorrad und eine Strecke zur Verfügung, alles andere müsst ihr euch zuerst im Meisterschaftsmodus freischalten.

Auf dem oberen Bildschirm läuft das Renngeschehen ab.Auf dem oberen Bildschirm läuft das Renngeschehen ab.

Ein ermüdende Angelegenheit

Also beginnen wir unsere Karriere. Dazu schlüpfen wir in die Lederkluft von einem der acht zur Verfügung stehenden Fahrer. Danach können wir unser erstes Rennen absolvieren. Außer den Standardrennen, bei denen ihr gegen vier andere Fahrer antretet, gibt es drei andere Rennvarianten. Während ihr beim Zeitfahren alleine gegen die Uhr antretet, fliegt bei der Eliminierung erwartungsgemäß stets der Letzte einer Runde raus. Pro Schauplatz gibt es drei unterschiedliche Kurse, auf denen ihr jeweils alle Rennvarianten fahren müsst. Leider bieten diese wenig Abwechslung, da sie sehr ähnlich sind. Bei dem Event namens Ideallinie, bei dem ihr Sterne sammeln müsst, bekommt ihr sogar pro Location nur einen Kurs angeboten. Um in der Kariere voranzukommen, müsst ihr 20 Punkte erreichen, erst dann dürft ihr zum nächsten Veranstaltungsort reisen.

Auf dem unteren Bildschirm seht ihr eine Karte der Rennstrecke.Auf dem unteren Bildschirm seht ihr eine Karte der Rennstrecke.

Anspruchslos

Da ihr für einen Sieg nur drei Punkte gutgeschrieben bekommt, müsst ihr also mindestens sieben Rennen erfolgreich abschließen, um etwas Neues zu sehen. In der Konsequenz bedeutet dies, dass ihr jeden Kurs zwei- bis dreimal fahren müsst, bevor ihr zum nächsten Schauplatz dürft. Das ist schlichtweg ermüdend. Komischerweise gibt es noch eine fünfte Rennart, die außer Konkurrenz läuft, die Stunt-Events. Allerdings werden diese erst freigegeben, nachdem ihr alle anderen Modi begonnen habt. Hier dürft ihr drei Minispiele absolvieren, die recht anspruchslos sind: Wheelie, Burnout und Weitsprung. Deswegen sorgen sie genauso wenig für Langzeitmotivation, wie die einfache Fahrphysik der Motorräder.

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