Killzone 2 (PS3)
Test
Killzone 2: Der erhoffte Shooterkracher?
Beziehungslos in fremden Welten
Ganz ehrlich hat uns die Story von "Killzone 2" nicht gerade umgehauen. Zwischen der geballten Action bleibt wenig Zeit, um die Hintergründe zu erfahren oder eure Teamkameraden näher kennenzulernen. Das lösen andere Shooter besser. Spannung bezieht der Titel daher vor allem aus dem actionreichen Spielablauf und den stark geskripteten Ereignissen. Ständig passiert etwas Unerwartetes, so dass ihr euch im Kampf neu aufstellen müsst.
Tarnfarbenspiel
Die Levels sind allesamt recht linear ausgelegt, zuweilen werdet ihr schon fast zu stark durch Levelschläuche gehetzt, ebenfalls negativ ist das gelegentliche Level-Backtracking. Die Schauplätze sind allerdings abwechslungsreich, ihr kämpft in einer Stadt, auf einem Zug oder einer alten Raffinerieanlage in der Wüste. Das außerirdische Szenario mit den bösen Helghast-Soldaten erzeugt eine richtig bedrohliche Stimmung. Der düstere militärische Look des gesamten Spieles verschärft dies, ein wenig mehr Farbe hätte "Killzone 2" unserer Meinung aber gut getan.
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