Vorschau Runes of Magic: gratis, aber gut?

von David Lojewski (06. Februar 2009)

Ein neues Online-Rollenspiel macht sich auf, die Platzhirsche vom Thron zu schubsen. Dabei will es vor allem mit dem kostenlosen Zugang und einem Zweiklassensystem punkten. Ob die Taktik des Berliner Publishers Frogster aufgeht, haben wir in den Welten von Taborea in der Open Beta erforscht.

Runes of Magic will eine kostenlose Alternative darstellen.Runes of Magic will eine kostenlose Alternative darstellen.

Kostenlos = schlecht?!

Fällt in einem Gespräch einmal das Wort "World of Warcraft", mutiert es wahrscheinlich zur lebhaften Glaubensdiskussion. Die einen lieben Blizzards umfangreiches Online-Rollenspiel und nehmen die monatlichen Gebühren gerne in Kauf, die anderen sehen es als Kostenfalle und argumentieren lieber für kostenfreie Alternativen. Doch schaut man sich auf dem "Free for all"-Markt um, wird man zwar auf viele gute, aber nur selten wirklich gelungene Titel finden. Denn meist bleibt bei diesen Spielen ein Aspekt auf der Strecke - sei es die Charakterentwicklung, die Story oder der Quest-Aufbau. Diesem Phänomen will der Entwickler Runewaker mit seinem neuen Massive Multiplayer Online Roleplay Game (MMORPG) "Runes of Magic" Einhalt gebieten.

Spezialitems gibts nur gegen echtes Geld.Spezialitems gibts nur gegen echtes Geld.

Finanzspritze Itemshop

Um eins vorweg zu schicken: Der Download als auch die Nutzung von "Runes of Magic" sind zum jetzigen Zeitpunkt völlig kostenlos und werden es auch zum Release sein. Zudem verspricht der Entwickler die quartalsweise erscheinenden Updates ebenfalls entgeltlos zu vertreiben. Da aber auch Publisher Frogster weiß, dass man qualifizierte Programmierer und schnelle Server nicht gratis unterhalten kann, hat er sich den Itemshop einfallen lassen. In dem könnt ihr euch gegen Diamanten besondere Items wie spezielle Rüstungssets oder sonstige Bonis kaufen. Die dafür benötigten Diamanten bekommt ihr allerdings nur gegen echtes Geld.

In der Open Beta konnten wir aber feststellen, dass es nicht zwingend notwendig ist, den Itemshop zu nutzen. Ein Beispiel: In einer Mission müssen wir herumlaufende Pilze einfangen, das geht mit dem Lasso, das wir vom Questgeber bekommen, etwas umständlich. Gegen einen Diamanten hätten wir auch ein goldenes Lasso kaufen können, welches das Einfangen erleichtert. Jeder Spieler kann also selbst entscheiden, ob er die Items braucht.

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