FEAR 2 - Project Origin (360)
Test
F.E.A.R. 2: Fürchten war gestern, heute knallt's
Gruselige Schockmomente, ein kleines Mädchen im roten Kleid und die genialen Bullet-Time-Shootouts - der Ego-Shooter "F.E.A.R." war seinerzeit trotz veralteter Technik und grausamen Leveldesign ein hochspannendes Actionspiel. Nach zwei wenig überzeugenden Addons geht die Story rund um Alma in "F.E.A.R. 2 - Project Origin" endlich weiter. Von Jan Höllger
Parallelität der Ereignisse
Zeitlich überlagern sich die Handlungsstränge des ersten und zweiten Teiles dabei sogar ein wenig, in "Project Origin" startet ihr als Sergeant Michael Becket gut eine Stunde vor der gigantischen Explosion, die im Vorgänger das Ende darstellte. Die Storyzutaten sind ansonsten aber dieselben. Als Mitglied der Spezialeinheit müsst ihr einer bösen Technologie-Firma mit ihren Soldaten entgegentreten. Natürlich hat Alma, das Mädchen im roten Kleid, auch wieder ihre verstörenden Auftritte.
Schlaue Kerlchen
Ganz an die großartigen Schockmomente des Vorgängers kann Teil 2 zwar nicht heranreichen, für einen Shooter ist die Story aber okay und spannend inszeniert. Highlight der Serie sind ohnehin die intensiven Feuergefechte mit den extrem schlauen Feinden. Die KI setzt geschickt die Umgebung ein, um euch richtig einzukesseln - derartiges schafft auch heutzutage kaum ein anderer Shooter. Übliche Taktiken, wie aus der sicheren Deckung schießen, funktionieren bei "F.E.A.R. 2" somit nicht, zu schnell hat sich ein Feind in euren Rücken angeschlichen oder ihr findet eine scharfe Granate zwischen euren Füßen.
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