Test

Arabian Nights

In "Arabian Nights" schickt die bisher eher unbekannte Spieleschmiede Wanadoo den Spieler in die Welt von 1001 Nacht, um fünf verschwundene Prinzessinnen wiederzufinden. Ob sich diese Suche lohnt, lest ihr in unserem Test. Von Philipp Frick

1. Sep 2001

Ali, der Glückspilz

Ali beschwört einen Zauber

Ali ist schon ein unglaublicher Glückspilz. Nicht nur, dass er ein "akrobatisch talentierter junger Mann" ist (so das Handbuch), ihm gebührt außerdem die Ehre, die fünf verschwundenen Töchter des Sultans von Akabha, die nebenbei auch noch wunderschön sind, zu finden und zurück zu ihrem Vater zu bringen. Findet er die Fünflinge nicht bis zu ihrem zwanzigsten Geburtstag, an dem sie spätestens verheiratet werden müssen, werden die Mädchen nach den Gesetzen von Akabha als Straßenmädchen des Palastes verwiesen. Also macht sich Ali auf, um das Familienglück wiederherzustellen. Das diese Aufgabe nicht unbedingt einfach ist, ist klar, zumal fiese Krüppel auf Rollbrettern, in schwarze Umhänge gehüllte Räuber, Bogenschützen und anderes Gesindel mit aller Macht versuchen, Ali davon abzuhalten.

1001 Nacht

Klettereinlage

"Arabian Nights" lässt sich am ehesten als Action-Adventure bezeichnen und orientiert sich offensichtlich an Vorbildern wie "Prince Of Persia 3D" oder "Tomb Raider". Du steuerst Ali in einer genreüblichen Perspektive, nämlich von hinten. Bei Kämpfen ändert sich die Perspektive, was oftmals für ziemliche Verwirrung sorgt. Um gegen die oben erwähnten Bösewichte bestehen zu können, trägt Ali einen Krummsäbel, mit dem er den Gegnern in vier verschiedenen Basisattacken zu Leibe rückt. Im Laufe des Spiels findet Ali noch ein mächtiges Schwert, außerdem kann er gegen Bezahlung vom städtischen Waffenmeister immer wieder neue Kampftechniken lernen. Das Geld dafür bekommt er von den Gegnern, die dieses bei ihrem Ableben fallen lassen.

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