Test X-Blades - Seite 3

Aufgebrezelt in Ruinen.Aufgebrezelt in Ruinen.

Wochenendtrip in Fünf-Sterne-Hochglanz-Tempelruine

Sollte es einem gelingen, den Blick von Ayumis Wespentaille zu lösen, lohnt es sich, mit der Kamera umherzufahren und die wunderschön gezeichneten Umgebungen zu genießen. Die sich wiegenden Blätter, die nicht übertrieben bunt gehaltenen Räume und hübsch ausgeleuchteten Gänge laden zum Sightseeing ein. Auch die Zauber und Spezialattacken werden mit Slow-Motion-Einlagen spektakulär inszeniert. Das Arsenal umfasst alle bekannten Spielarten von Eis über Druckwellen bis Feuer. Dass die X-Blades bei jedem Hieb einen meterlangen Schweif hinter sich herziehen, macht die ohnehin schon hektischen Nahkämpfe allerdings nicht unbedingt übersichtlicher. Doch wer braucht schon taktische Übersicht, wenn die Gegnerhorden schneller nachrücken, als man Hack'n'Slay sagen kann.

Dass öfter mal ein Widersacher einen Meter neben einem Vorsprung in der Luft steht oder daran hängen bleibt, scheint nach wie vor ein kaum zu lösendes Problem der Spieleprogrammierer zu sein. Auch die Physik zusammenbrechender Skulpturen oder Sarkophage ist nicht perfekt, aber immerhin lässt sich jede Menge Inventar zertrümmern und nach Schätzen durchsuchen. Macht kaputt, was euch die Taschen füllt! Der Sound passt sich dem Spielgeschehen ein wenig zu dynamisch an, denn er wechselt schlagartig zwischen sphärischen Klängen und Heavy-Metal-Gewummer. In Verbindung mit der Optik und Wortwahl der Hauptfigur nur konsequent, denn die Zielgruppe ist eindeutig in Ayumis Alter, also geschätzte sechzehn Jahre alt.

Meinung von Andreas Hecken

Ich hatte von der ersten antiken Vase bis zum finalen Endkampfzauber permanent das Gefühl, alles schon einmal gesehen zu haben. Allerdings selten so hübsch gezeichnet und mit so vielen Hinguckern wie in "X-Blades". Natürlich ist die Story nicht originell und der Schauplatz nicht neu, aber dennoch ist von Anfang an die Neugier groß, was mich hinter der nächsten Ecke erwartet. Ein Action-Adventure legt in der Regel die Betonung klar auf die Action und "X-Blades" macht da keine Ausnahme. Ganz im Gegenteil versucht es eher, in punkto Gegnermenge und Klickfrequenz der linken Maustaste dem Genre noch eins drauf zu setzen. Wer mit dem entsprechenden Anspruch an das Spiel herangeht, wird keineswegs enttäuscht.

72

meint: Unkompliziertes Dämonenkloppen in Laras Fußstapfen. Ohne Innovationsbonus, aber mit dem kleinsten Bikini der Welt. Und das ist ja auch schon was!

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